Intellia Therapeutics Aktie: Keine Ruhepause?
Die Papiere des Gen-Editing-Spezialisten erleben derzeit ihre wohl dunkelste Stunde. Trotz operativer Fortschritte dominiert nackte Panik das Parkett, ausgelöst durch einen drastischen Eingriff der US-Behörden. Während der Kurs auf Jahrestiefststände abrutscht, stellt sich die bange Frage: Stehen Anleger vor einem unkalkulierbaren Risiko oder bietet dieser Absturz eine historische Einstiegsgelegenheit für Mutige?
Dramatischer Rückschlag im Leitprogramm
Auslöser der massiven Verkaufswelle, die den Kurs im November um rund 35 Prozent einbrechen ließ, ist ein sogenannter "Clinical Hold" der US-Arzneimittelbehörde FDA. Betroffen sind ausgerechnet die entscheidenden Phase-3-Studien für den Hoffnungsträger nex-z. Der Hintergrund dieser Entscheidung ist tragisch und alarmiert Investoren zu Recht: Nach dem Tod eines Patienten, der unter massiv erhöhten Leberenzymwerten litt, zog die Behörde die Notbremse.
Die Konsequenzen sind hart. Derzeit dürfen keine neuen Patienten in die Studien aufgenommen oder dosiert werden. Damit ist auch die bisherige Zeitplanung des Managements Makulatur. Diese massive Unsicherheit wiegt für den Markt derzeit schwerer als jedes langfristige Potenzial und drückt die Bewertung gnadenlos nach unten.
Finanzpolster bis 2027
Doch ein Blick in die Bücher offenbart eine Diskrepanz zwischen der Panik am Markt und der fundamentalen Substanz. Die Anfang November vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal zeigen ein Unternehmen, das finanziell gut gerüstet ist, um den regulatorischen Sturm auszusitzen:
- Verlustbegrenzung: Das Minus pro Aktie fiel mit 0,92 US-Dollar geringer aus als von Analysten befürchtet (Konsens: -1,02 Dollar).
- Umsatzsprung: Die Erlöse kletterten um über 51 Prozent auf 13,8 Millionen Dollar, getrieben durch Zahlungen des Partners Regeneron.
- Volle Kassen: Mit rund 670 Millionen Dollar an liquiden Mitteln ist der Betrieb laut Management bis Mitte 2027 durchfinanziert.
Cathie Wood kauft im Crash
Diese ambivalente Lage führt zu extremen Divergenzen bei den Großanlegern. Während Orchard Capital seine Position im zweiten Quartal radikal um fast 60 Prozent zusammenstrich, wittert Cathie Wood ihre Chance. Ihre ARK-Fonds nutzten die Kursschwäche für einen antizyklischen Einstieg und sammelten zuletzt rund 750.000 Aktien ein – ein klares Vertrauensvotum für die Technologie trotz des aktuellen Rückschlags.
Auch Analysten sind zwiegespalten. Zwar impliziert das durchschnittliche Kursziel von 22,43 Dollar theoretisch ein gewaltiges Aufwärtspotenzial von über 150 Prozent, doch die Realität holt die Prognosen ein. Häuser wie Wells Fargo und Chardan strichen ihre Kursziele drastisch zusammen, um den gestiegenen Risiken Rechnung zu tragen. Solange die FDA kein grünes Licht für die Wiederaufnahme der Studien gibt, bleibt die Aktie ein Spielball der Nachrichtenlage rund um die Sicherheitsprotokolle.
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