Intel Aktie: Nvidia steigt ein!
Totgesagte leben länger? Intel gelingt zum Jahresstart 2026 ein spektakuläres Comeback an der Börse. Mit dem KI-Marktführer Nvidia und dem US-Finanzministerium sichern sich gleich zwei Schwergewichte massive Anteile am Chip-Riesen. Für Anleger stellt sich die Frage: Ist das der endgültige Startschuss für eine nachhaltige Wende unter CEO Lip-Bu Tan?
Die neue Allianz der Giganten
Der wichtigste Treiber der jüngsten Rallye ist der bestätigte Einstieg von Nvidia. Der Konzern investiert fünf Milliarden US-Dollar und erwirbt dafür rund 214,8 Millionen Intel-Aktien zu einem Preis von 23,28 Dollar pro Anteilsschein. Dass dieser Einstiegspreis deutlich unter dem aktuellen Kursniveau liegt, interpretieren Marktbeobachter als klaren Hinweis darauf, dass Nvidia Intels Fertigungskapazitäten und Patente als fundamental unterbewertet ansieht.
Die Beteiligung von 4,4 Prozent ist jedoch mehr als eine Finanzspritze: Beide Unternehmen kündigten eine technologische Partnerschaft an. Ziel ist die Entwicklung von Rechensystemen, die Intels x86-Prozessoren mit den KI-Beschleunigern von Nvidia verknüpfen – ein direkter Angriff im Markt für Hochleistungsrechner.
Staat wird größter Einzelaktionär
Parallel zum Nvidia-Deal schafft die US-Regierung Fakten. Das Finanzministerium wandelte im Rahmen des "CHIPS Act" bestehende Kredite und Zuschüsse in eine zehnprozentige Aktienbeteiligung um. Damit avanciert der US-Staat faktisch zum größten Einzelaktionär. Diese Maßnahme, die keine Stimmrechte beinhaltet, sichert Intel politisch ab und stabilisiert die Bilanz, bringt allerdings auch eine erhöhte staatliche Aufsicht mit sich.
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Die Kombination aus strategischem Partner und staatlicher Rückendeckung hat das Insolvenzrisiko, das die Aktie 2024 und Anfang 2025 belastete, praktisch eliminiert. Die Aktie reagierte entsprechend euphorisch und hat sich von ihrem 52-Wochen-Tief bei 16,61 Dollar inzwischen erholt und den Kursabstand mehr als verdoppelt.
Validierung des Sanierungskurses
Für CEO Lip-Bu Tan, der das Ruder im März 2025 übernahm, sind die Deals ein massiver Vertrauensbeweis. Seine harte Restrukturierung, inklusive Personalabbau und dem Verkauf von Randbereichen, scheint Früchte zu tragen. Unterstützt wird die operative Wende durch Produktneuheiten: Auf der CES 2026 präsentierte Intel am Wochenende die "Core Ultra Series 3"-Prozessoren, die in Sachen Energieeffizienz wieder zur Spitze aufschließen sollen.
Blick auf die Zahlen
Der nächste wichtige Termin für Anleger steht bereits fest. Ende Januar 2026 wird Intel die Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Hier wird das Management erstmals detailliert erläutern müssen, wie sich die Kapitalspritze von Nvidia auf die Jahresprognose auswirkt. Bis dahin dürften weitere Ankündigungen von der laufenden CES in Las Vegas, insbesondere zur Roadmap der "Nova Lake"-Architektur, die kurzfristige Kursrichtung bestimmen.
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