Intel ist zurück im Rampenlicht. Nach einer beeindruckenden Rallye blicken Anleger gespannt auf den kommenden Mittwoch, wenn der Halbleiter-Riese seine Bücher öffnet. Es geht dabei um weit mehr als nur Quartalszahlen: Die Wall Street will Beweise sehen, dass die neue Chip-Technologie und die Foundry-Strategie tatsächlich greifen und die jüngste Kursexplosion rechtfertigen.

Hohe Erwartungen an Q4

Am 22. Januar stehen die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 an. Der Markt rechnet im Schnitt mit einem Umsatz von 13,37 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 8 Cent pro Aktie. Angesichts der massiven Kursgewinne von fast 50 Prozent in den letzten 30 Tagen liegt die Messlatte hoch. Jede Abweichung von den Prognosen könnte für Bewegung sorgen, zumal Intel in der Vergangenheit oft für Überraschungen gut war.

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Technologie-Offensive und Server-Boom

Zentral für die Zukunftsaussichten ist der neue Fertigungsprozess „Intel 18A“. Die darauf basierenden „Panther Lake“-Prozessoren sollen Intel im Kampf gegen Konkurrenten wie TSMC wieder an die Spitze bringen, besonders im wachsenden Markt für KI-PCs. Doch nicht nur im PC-Segment läuft es rund:

  • Ausverkauft: Berichten zufolge sind Intels Server-Prozessoren für das Jahr 2026 bereits komplett vergriffen.
  • Margen-Potenzial: Die hohe Nachfrage im Rechenzentrum-Segment verleiht dem Konzern Preismacht, was sich positiv auf die Profitabilität auswirken dürfte.
  • Analysten-Lob: Die Citigroup stufte die Aktie kürzlich von „Verkaufen“ auf „Halten“ hoch und verwies dabei auf die Chancen im Foundry-Geschäft, bei dem Intel Chips für externe Kunden fertigt.

Diese operative Zuversicht spiegelt sich im Chart wider: Die Aktie notiert nach dem jüngsten Lauf nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Entscheidend für die Fortsetzung dieses Trends wird der Bericht am Mittwoch sein. Anleger achten dabei besonders darauf, ob die Prognosen für die neuen KI-Chips und die Auslastung der Fabriken die hohen Erwartungen bestätigen können.

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