InnoCan Pharma Aktie: US-Börsengang überraschend abgesagt
InnoCan Pharma sorgt für Ernüchterung bei den Anlegern: Das pharmazeutische Unternehmen hat völlig unerwartet seine Registrierung für den US-Börsengang an der NYSE American zurückgezogen – nur drei Wochen nach der behördlichen Freigabe. Nach monatelanger Vorbereitung und Kapitalmaßnahmen zur Erfüllung der Listing-Kriterien ist die geplante Expansion an den US-Kapitalmarkt vorerst vom Tisch.
Kehrtwende nach SEC-Zulassung
Ein am Montag veröffentlichter Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC bestätigt den drastischen Schritt. CEO Iris Bincovich unterzeichnete den formellen Rückzug der Registrierung und begründete dies mit standardisierten Formulierungen zum „öffentlichen Interesse und Schutz der Anleger“. Das Unternehmen stellte klar, dass im Rahmen der ursprünglichen Planung keine Wertpapiere verkauft wurden und beantragte eine Gutschrift der bereits gezahlten Gebühren für eine mögliche zukünftige Verwendung.
Diese Entscheidung markiert eine scharfe strategische Wende. Erst im August 2025 hatte InnoCan einen massiven Reverse-Split der Aktien im Verhältnis 1 zu 65 durchgeführt, um die Mindestpreisanforderungen der US-Börsen zu erfüllen. Noch am 2. Februar 2026 erteilte die SEC eigentlich grünes Licht für das Listing. Dass der Prozess so kurz nach dieser Hürde gestoppt wurde, ist ungewöhnlich.
Keine offizielle Begründung
Abseits der behördlichen Pflichtmitteilungen lieferte InnoCan Pharma bislang keine detaillierte Erklärung für den Rückzug. Es bleibt unklar, warum das Management so kurz vor dem Ziel die Strategie änderte oder wie die nun fehlenden Einnahmen aus dem Börsengang kompensiert werden sollen.
Operativ laufen die Geschäfte indes weiter. Kürzlich veröffentlichte das Unternehmen positive Studiendaten zur Wirksamkeit seiner liposomalen CBD-Plattform bei Hunden und führte Vorgespräche mit der FDA für ein klinisches Phase-1-Programm. Die bestehenden Börsennotierungen in Kanada (CSE) und Frankfurt sind von der Absage nicht betroffen.
Finanzierungslücke droht
Durch den Verzicht auf das US-Listing entfallen die geplanten Einnahmen, die als wesentlicher Baustein zur Finanzierung der pharmazeutischen Pipeline vorgesehen waren. Mit zuletzt gemeldeten Barmitteln von rund 7,27 Millionen CAD muss das Management nun zügig alternative Finanzierungswege aufzeigen, um die klinische Entwicklung ohne die Erlöse eines US-IPOs voranzutreiben. Ob und wann ein neuer Anlauf gestartet wird, lässt das Unternehmen derzeit offen.
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