Infineon Aktie: Zahlen stehen an
Bei Infineon rückt ein Termin in den Vordergrund: Am 4. Februar legt der Halbleiterkonzern seine Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Nach der jüngsten Kursstärke müssen die nächsten Impulse nun aus dem operativen Geschäft kommen. Entscheidend wird, ob der Ausblick aus dem November hält.
Was am 4. Februar wichtig wird
Infineon berichtet am 4. Februar 2026 über das Q1 FY2026 (Oktober bis Dezember 2025). Das Management hatte dafür im November einen Umsatz von rund 3,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Auch der Rahmen für das Gesamtjahr ist abgesteckt: Infineon erwartet moderates Umsatzwachstum trotz negativer Währungseffekte. Bei der Profitabilität nennt das Unternehmen Zielkorridore: Die Segment Result Margin soll im hohen Zehnerbereich liegen, die bereinigte Bruttomarge im niedrigen Vierzigerbereich. Kann Infineon diese Leitplanken in den neuen Zahlen bestätigen?
Die wichtigsten Fakten vor dem Termin:
- Quartalszahlen: 4. Februar 2026 (Q1 FY2026, Okt–Dez 2025)
- Umsatzziel Q1: rund 3,6 Mrd. Euro (Ausblick aus November)
- Gesamtjahr FY2026: moderates Umsatzwachstum (trotz Währungseffekten)
- Dividende: geplant 0,35 Euro je Aktie, Ex-Tag 20. Februar 2026
Rückblick: Das brachte das Geschäftsjahr 2025
Das im September 2025 beendete Geschäftsjahr lieferte eine solide Basis für die aktuelle Erwartungshaltung. Infineon meldete 14,662 Milliarden Euro Umsatz bei einer Segment Result Margin von 17,5%. Die geplante Dividende liegt bei 0,35 Euro je Aktie, der Ex-Dividenden-Tag ist für den 20. Februar 2026 angesetzt.
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An der Börse spiegelt sich der konstruktive Grundton in der mittelfristigen Entwicklung: Der Schlusskurs am Freitag lag bei 41,61 Euro. Auf 30 Tage steht ein Plus von 10,28%, in den vergangenen 12 Monaten sind es 31,84%. Gleichzeitig notiert die Aktie nur rund 4,17% unter dem 52-Wochen-Hoch von 43,42 Euro (28.01.2026).
Strategie-Impulse aus Auto und Software
In den letzten Wochen flankierte Infineon den Ausblick mit mehreren Meldungen, die den strategischen Kurs unterstreichen.
Auf der CES 2026 stellte das Unternehmen gemeinsam mit Flex ein Zone Controller Development Kit für softwaredefinierte Fahrzeuge vor. Das modulare System bündelt rund 30 Bausteine und soll die Entwicklung von Fahrzeug-E/E-Architekturen beschleunigen.
Im Dezember 2025 folgte zudem eine Kooperation mit Lenovo zur Beschleunigung des autonomen Fahrens. Außerdem meldete Infineon einen Fortschritt bei Nachhaltigkeitszielen: Nach eigenen Angaben bezieht der Konzern nun 100% grünen Strom. Ergänzend gab es im Dezember eine Auszeichnung als „Outstanding EMEA Semiconductor Company“ (GSA Award).
Zum nächsten konkreten Fixpunkt wird damit der 4. Februar: Dann zeigt sich, ob Infineon den angekündigten Q1-Umsatzpfad um 3,6 Milliarden Euro trifft und ob der Jahresrahmen für FY2026 mit Marge „im hohen Zehnerbereich“ und Bruttomarge „im niedrigen Vierzigerbereich“ stabil bleibt. Am 20. Februar folgt mit dem Ex-Dividenden-Tag direkt der nächste Termin im Kalender.
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