Die Vorschusslorbeeren waren groß, jetzt müssen Fakten folgen. Nach einer starken Performance von über 9 Prozent seit Jahresanfang blickt der Markt morgen auf die Quartalszahlen des Halbleiterkonzerns. Kann Infineon den Rückenwind durch KI und E-Mobilität in konkrete Gewinne ummünzen oder droht angesichts der hohen Erwartungen eine Enttäuschung?

  • Termin: Zahlenvorlage am morgigen Mittwoch, 04. Februar 2026
  • Prognose: Umsatz von rund 3,6 Milliarden Euro erwartet
  • Trend: Positive Signale von Branchengrößen wie ASML

Der Blick auf die Zahlen

Morgen entscheidet sich, ob die jüngste Kursrallye fundamental gerechtfertigt ist. Das Management hatte für das erste Quartal (Oktober bis Dezember 2025) einen Umsatz von etwa 3,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Anleger werden diese Marke genau prüfen, doch noch wichtiger ist der Ausblick auf das Gesamtjahr. Bislang geht der Konzern von einem moderaten Wachstum aus. Jede Abweichung von diesem Pfad dürfte bei der aktuell ambitionierten Bewertung deutliche Kursreaktionen auslösen.

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Sektor-Rückenwind und KI-Fantasie

Die Stimmung im Sektor ist gut. Solide Ergebnisse von Schwergewichten wie ASML und Texas Instruments haben die Messlatte hochgelegt. Technologisch stehen zwei Bereiche im Fokus: Zum einen das Automotive-Segment, getrieben durch Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme. Zum anderen rückt die Sparte für Leistungshalbleiter in den Vordergrund. Diese Komponenten sind für die Infrastruktur von Rechenzentren und Künstlicher Intelligenz essenziell und gelten als der eigentliche Wachstumsmotor der Zukunft.

Mit einem Schlusskurs von 41,88 Euro notiert die Aktie nur knapp 3,5 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Das zeigt: Der Markt preist bereits positive Nachrichten ein.

Wichtige Termine im Februar

Der Februar bleibt für Infineon-Aktionäre intensiv. Nach der morgigen Zahlenvorlage folgt am 19. Februar die Hauptversammlung. Nur einen Tag später, am 20. Februar, wird die Aktie ex-Dividende gehandelt, was rein rechnerisch zu einem Kursabschlag führen wird.

Sollte Infineon morgen die Umsatzprognose von 3,6 Milliarden Euro bestätigen und einen optimistischen Ausblick liefern, wäre der Weg zum 52-Wochen-Hoch bei 43,42 Euro charttechnisch frei. Enttäuscht hingegen der Ausblick, insbesondere im KI-Segment, droht ein Rücksetzer in Richtung des 50-Tage-Durchschnitts bei rund 39 Euro.

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