ImmunityBio hat gestern einen wichtigen Meilenstein in der Zelltherapie verkündet. Die Börse reagierte prompt und schickte das Papier weiter nach oben. Damit krönt das Biotech-Unternehmen einen ohnehin schon ereignisreichen Monat voller Zulassungserfolge und starker Umsatzzahlen.

Durchbruch bei der Zelltherapie

Am Freitag meldete das Unternehmen den erfolgreichen Abschluss zweier wichtiger Produktionsprogramme. Konkret geht es um die sichere und skalierbare Herstellung für die hauseigene Zelltherapie-Plattform. In Kombination mit dem Hauptprodukt ANKTIVA zeigte eine Phase-I-Studie mit 74 Teilnehmern, dass die Infusionen sicher und gut verträglich sind.

Forscher des National Cancer Institute untermauerten das Potenzial auf einer aktuellen Fachkonferenz mit neuen Daten. In präklinischen Lungenkrebsmodellen führte die Kombinationstherapie zu einer statistisch signifikanten Verringerung des Tumorvolumens. Anleger honorierten diese Fortschritte umgehend mit einem Kursplus von über neun Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ImmunityBio?

Globale Expansion trifft auf hohe Kosten

Der gestrige Kurssprung reiht sich nahtlos in eine längere Aufwärtsbewegung ein. Bereits nach den jüngsten Quartalszahlen schoss das Papier um elf Prozent in die Höhe. Verantwortlich dafür war ein massiver Umsatzsprung: Die Erlöse mit dem Hauptmedikament ANKTIVA kletterten im Gesamtjahr 2025 um rund 700 Prozent auf 113 Millionen US-Dollar.

Parallel dazu treibt ImmunityBio die weltweite Vermarktung zügig voran. Die Europäische Kommission erteilte kürzlich eine bedingte Zulassung für bestimmte Blasenkrebs-Patienten. Auch im Nahen Osten, speziell in Saudi-Arabien, stehen die Zeichen nach einer neuen Vertriebspartnerschaft auf Expansion. In den USA liegt der Gesundheitsbehörde FDA zudem ein neuer Antrag für eine erweiterte Indikation vor, die rund 70 Prozent der jährlichen US-Fälle abdecken würde.

Trotz dieser kommerziellen Erfolge bleibt die finanzielle Realität angespannt. Eine EBIT-Marge von minus 278 Prozent zeigt deutlich, dass die Profitabilität noch in weiter Ferne liegt. Das Unternehmen verbrennt weiterhin viel Geld für Forschung und Entwicklung, was sich in einem negativen freien Cashflow von knapp 72 Millionen US-Dollar niederschlägt.

Konkrete Termine im Blick

In den kommenden Monaten stehen weitere entscheidende Termine im Kalender. Noch im März findet ein wichtiges Treffen mit der FDA statt, um den Zulassungsweg für das rekombinante BCG-Programm zu klären. Für das vierte Quartal 2026 plant das Management zudem einen weiteren Zulassungsantrag für unbehandelte Blasenkrebs-Patienten. Mit 242 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln ist die kurzfristige Finanzierung dieser Vorhaben vorerst gesichert.

ImmunityBio-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ImmunityBio-Analyse vom 14. März liefert die Antwort:

Die neusten ImmunityBio-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ImmunityBio-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ImmunityBio: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...