ImmunityBio hat heute einen wichtigen technologischen Meilenstein bekannt gegeben: Das Unternehmen hat die großskalige Herstellung und Kryokonservierung seiner autologen M-ceNK-Zellen erfolgreich validiert. Die Aktie legte daraufhin rund 9 % zu und notierte zeitweise bei 8,66 Dollar.

Was hinter der Produktionsvalidierung steckt

Der Kern der Meldung liegt in der Skalierbarkeit. Die Programme NK2022 und NK2023 umfassten 74 Teilnehmer und 64 erfolgreiche Apheresen. Dabei zeigte sich, dass eine einzige Apherese bis zu 5 Milliarden NK-Zellen liefern kann — genug für 8 bis 10 Therapiedosen innerhalb von zwölf Tagen. Entscheidend ist zudem, dass die Kryokonservierung die Zytotoxizität der Zellen gegenüber mehreren Tumorzelllinien erhält. Auf dem AACR IO Annual Meeting 2026 wurde präsentiert, dass NK-Zellen von Krebspatienten dieselbe Wirksamkeit zeigen wie jene gesunder Spender.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ImmunityBio?

Parallel dazu veröffentlichte das Unternehmen Daten aus der Phase-1-Studie QUILT-3.076. Zehn Patienten mit verschiedenen Krebsarten — darunter Brust-, Darm-, Pankreas- und Nierenzellkarzinom — erhielten eine Kombination aus M-ceNK und ANKTIVA. Das Ergebnis: keine behandlungsbedingten Nebenwirkungen der Schweregrade 4 oder 5, kein einziger Fall eines Zytokin-Sturms.

Regulatorischer und finanzieller Kontext

Der Produktionsfortschritt kommt zu einem strategisch relevanten Zeitpunkt. Am 9. März reichte ImmunityBio beim FDA einen ergänzenden Biologics-Zulassungsantrag für ANKTIVA in Kombination mit BCG zur Behandlung von nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs ein. Finanziell legte das Unternehmen zuletzt deutlich zu: Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 stieg auf 113 Millionen Dollar — ein Plus von 700 % gegenüber dem Vorjahr.

Die validierten Produktionsprozesse sind für die kommerzielle Skalierung autologer Zelltherapien ein kritischer Schritt. Bislang galt die aufwendige, patientenindividuelle Herstellung als eines der größten Hindernisse für die breite klinische Anwendung. Mit dem Nachweis, dass mehrere Therapiedosen aus einer einzigen Entnahme gewonnen werden können, rückt eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung näher.

ImmunityBio-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ImmunityBio-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:

Die neusten ImmunityBio-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ImmunityBio-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ImmunityBio: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...