Chevron Aktie: Unaufhaltsam vorwärts!
Drei Faktoren haben die Chevron-Aktie am Donnerstag auf ein neues Allzeithoch getrieben: steigende Ölpreise infolge des Konflikts zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und Iran auf der anderen, ein strategischer Vermögensverkauf in Angola sowie ein deutliches Bekenntnis von Berkshire Hathaway. Die Aktie legte rund 3,6 Prozent zu — und markierte dabei ein neues 52-Wochen-Hoch von 172,40 Euro.
Geopolitik treibt den Ölpreis
Der eskalierende Nahost-Konflikt hat sowohl Brent als auch WTI kräftig nach oben getrieben. Für Ölkonzerne wie Chevron bedeutet das unmittelbar bessere Gewinnaussichten — der Energiesektor hat den Gesamtmarkt zuletzt deutlich übertroffen.
Gleichzeitig bringt die Lage operative Risiken mit sich. Chevron hat für das Leviathan-Gasfeld vor der israelischen Küste Force Majeure erklärt, nachdem die israelische Regierung die Produktion aus Sicherheitsgründen gestoppt hat. An dem Feld, Israels größtem Offshore-Gasreservoir, hält Chevron einen Anteil von knapp 40 Prozent. Die finanziellen Auswirkungen des Produktionsstopps sind noch nicht vollständig absehbar.
Portfolioumbau und Buffett-Rückenwind
Für 260 Millionen US-Dollar verkauft Chevron seine Beteiligungen an zwei Offshore-Blöcken in Angola. Der Schritt passt zur Strategie, das Portfolio auf langlebige, kostengünstige Upstream-Positionen zu konzentrieren — darunter das Perm-Becken, Venezuela und die östliche Mittelmeerregion.
Zusätzlichen Schub lieferte Warren Buffetts Berkshire Hathaway: Aktuelle Pflichtmitteilungen zeigen, dass der Investmentkonzern seinen Chevron-Bestand um mehr als acht Millionen Aktien aufgestockt hat.
Analysten erhöhen die Kursziele deutlich
Die Reaktion der Wall Street fiel entsprechend aus. Piper Sandler hob das Kursziel von 179 auf 242 US-Dollar an und bestätigte das Overweight-Rating. Bank of America erhöhte das Ziel von 188 auf 206 US-Dollar bei unverändertem Buy-Rating. Citigroup zog ebenfalls nach — von 179 auf 210 US-Dollar, ebenfalls mit Buy.
Operativ liefert Chevron die Grundlage für diesen Optimismus: Die Produktion im Perm-Becken erreichte zuletzt eine Million Barrel Öläquivalent pro Tag, das Tengiz-Projekt fügte 260.000 Barrel täglich hinzu. Für 2026 plant das Management ein Produktionswachstum von sieben bis zehn Prozent. Hinzu kommt eine der niedrigsten Verschuldungsquoten im Sektor von rund 0,25x Debt-to-Equity.
Nächste Wegmarken
Mehrere Ereignisse könnten den Kurs kurzfristig weiter beeinflussen: Das FTC-Urteil zur geplanten Hess-Übernahme wird um den 15. März erwartet. Am 25. April folgen die Erstquartalszahlen — der erste echte Test für die Produktionsprognose des Managements. Im Juni soll ein Strategieupdate den Kapitalrückführungsrahmen für die zweite Jahreshälfte abstecken, bei dem Aktienrückkäufe und mögliche Sonderdividenden auf dem Tisch liegen.
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