IBM Aktie: KI-Strategie überzeugt
Während der Gesamtmarkt zuletzt schwächelte, zeigte sich "Big Blue" überraschend widerstandsfähig und koppelte sich erfolgreich von der Volatilität im Tech-Sektor ab. IBM zieht im Vorfeld der Quartalszahlen verstärkt das Interesse großer Vermögensverwalter auf sich. Dahinter steht eine KI-Strategie, die weniger auf Hype und mehr auf konkrete Integration in Unternehmen setzt.
Institutionelle Anleger positionieren sich
Am Freitag trotzte das Papier dem negativen Trend im Dow Jones und schloss mit einem Plus von 2,59 Prozent bei 305,67 US-Dollar. Diese relative Stärke wird durch signifikante Zuflüsse professioneller Investoren untermauert. Jüngste Meldungen bestätigen, dass Vermögensverwalter wie die Csenge Advisory Group und Ritholtz Wealth Management ihre Positionen im dritten Quartal zweistellig ausgebaut haben. Diese Kapitalflüsse deuten darauf hin, dass Fondsmanager auf positive Überraschungen beim anstehenden Geschäftsbericht setzen.
Beratung und Datensouveränität als Treiber
Treibstoff für die aktuelle Bewertung liefert das operative Geschäft, insbesondere die stark nachgefragte Beratungssparte. Das KI-Auftragsbuch ist mittlerweile auf 9,5 Milliarden US-Dollar angewachsen. IBM profitiert hier massiv von der Komplexität der KI-Implementierung: Unternehmen benötigen nicht nur Rechenleistung, sondern vor allem Integrationsdienstleistungen.
Flankiert wird dies durch den Start der neuen "Sovereign Core Software". Das Angebot zielt auf Regierungen und regulierte Branchen ab, die volle Datenkontrolle bei gleichzeitiger Nutzung moderner KI-Workloads benötigen. Dieser strategische Fokus stützt die vom Management angehobene Prognose für den freien Cashflow auf 14 Milliarden US-Dollar für das Gesamtjahr 2025.
Analystenmeinungen und Ausblick
Marktbeobachter honorieren die Margenstabilität des Konzerns. Während der breite Konsens ein Kursziel von rund 303 US-Dollar sieht, zeigte sich die Bank of America zuletzt deutlich optimistischer und hob ihr Ziel auf 335 US-Dollar an.
Entscheidend für die kurzfristige Entwicklung wird der 28. Januar 2026 sein. An diesem Datum legt IBM seine Quartalszahlen vor, wobei Analysten einen Gewinn je Aktie von 4,31 US-Dollar erwarten. Neben den nackten Zahlen dürfte der Markt vor allem darauf achten, ob die Fortschritte im Quantencomputing den Zeitplan einhalten, bis Ende 2026 den "Quantum Advantage" gegenüber klassischen Supercomputern zu demonstrieren.
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