IBM Aktie: Jefferies sieht Kaufchance
Die IBM-Aktie hat im neuen Jahr Rückenwind aufgenommen und notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Auslöser ist eine optimistische Einschätzung der Investmentbank Jefferies, die dem Tech-Riesen deutliches Aufwärtspotenzial zutraut und eine Neubewertung der Software-Sparte anstößt. Doch während Analysten Wachstumschancen feiern, mahnen fundamentale Bewertungskennzahlen zur Vorsicht.
Analysten sehen Software als Wachstumstreiber
Verantwortlich für die positive Stimmung ist vor allem ein Upgrade durch Jefferies Financial Group vom 6. Januar. Analyst Brent Thill stufte das Rating von „Hold“ auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel signifikant von 300 auf 360 US-Dollar an. Dies impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 302,23 US-Dollar.
Die Argumentation stützt sich auf eine erwartete Beschleunigung im Software-Geschäft für das Jahr 2026. Konkret identifizieren die Experten folgende Treiber:
* Red Hat: Anhaltende Dynamik im Hybrid-Cloud-Segment.
* Strategische Übernahmen: Synergien durch die Integration von HashiCorp und den geplanten Deal mit Confluent.
* Stabilität: Das klassische Mainframe-Geschäft liefert verlässliche wiederkehrende Umsätze.
Ein entscheidendes Argument für den Einstieg ist laut Jefferies der Bewertungsabschlag im Vergleich zur Konkurrenz. Mit einem geschätzten KGV von 26 für das Jahr 2027 wird IBM günstiger gehandelt als viele Large-Cap-Software-Wettbewerber, die durchschnittlich auf das 35-fache kommen. Dieser optimistischen Sicht schlossen sich auch RBC Capital (Zielerhöhung auf 350 US-Dollar) und Stifel Nicolaus (auf 325 US-Dollar) an.
Operative Stärke und KI-Fokus
Untermauert wird die Zuversicht durch operative Erfolge. Die jüngste Verlängerung der Partnerschaft mit Wimbledon als offizieller Technologiepartner unterstreicht IBMs Positionierung im wettbewerbsintensiven Markt für Enterprise-KI-Lösungen.
Fundamentales Rückgrat der aktuellen Rally bilden die starken Zahlen des dritten Quartals. Mit einem Gewinn je Aktie von 2,65 US-Dollar übertraf der Konzern die Erwartungen um 20 Cent. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 9,1 Prozent auf 16,33 Milliarden US-Dollar. Diese solide Basis hat das Vertrauen der Investoren gestärkt, was sich in einer Performance von fast 40 Prozent über die letzten 12 Monate widerspiegelt.
Bewertung mahnt zur Disziplin
Trotz der Analysten-Euphorie ist die Aktie kein Schnäppchen mehr. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei über 36, und das PEG-Ratio von 2,70 deutet auf eine im historischen Vergleich sportliche Bewertung hin – der Branchendurchschnitt liegt hier deutlich niedriger. Anleger zahlen aktuell eine Prämie für das erwartete Wachstum, was den Spielraum für Enttäuschungen verringert.
Die nächste Bewährungsprobe steht am 28. Januar 2026 an, wenn IBM die Ergebnisse für das Gesamtjahr präsentiert. Analysten erwarten einen Jahresgewinn je Aktie von 10,78 US-Dollar. Ob die Aktie das von Jefferies ausgereufte Kursziel erreichen kann, wird maßgeblich davon abhängen, ob der Konzern diese hohen Erwartungen erfüllen kann.
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