Iberdrola setzt seinen Expansionskurs konsequent fort. Während das Flaggschiff-Projekt in den USA unmittelbar vor der Vollendung steht, sichert sich der Energiekonzern neue Millionenaufträge in Europa. Mit einer optimistischen Prognose für das laufende Geschäftsjahr unterstreicht das Management seine ambitionierten Wachstumsziele bis zum Ende des Jahrzehnts.

Meilenstein vor der US-Küste

Ein zentraler Baustein der internationalen Strategie ist das Offshore-Windprojekt Vineyard Wind 1 südlich von Martha’s Vineyard. In dieser ersten Märzwoche meldete die US-Tochter Avangrid signifikante Fortschritte: 60 der geplanten 62 Turbinen sind bereits installiert. Davon speisen bereits über 50 Anlagen aktiv Strom in das amerikanische Netz ein.

Die letzten beiden Turbinen sollen in den kommenden Tagen errichtet werden. Mit einer aktuellen Auslastung von rund 85 Prozent der Gesamtkapazität markiert das Projekt den erfolgreichen Durchbruch auf dem nordamerikanischen Markt für Meereswindkraft. Für Iberdrola ist dies ein entscheidender Schritt, um die Marktposition in einem der wichtigsten Wachstumsregionen für erneuerbare Energien zu festigen.

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Solide Finanzen und neue Erlösströme

Parallel zum operativen Ausbau stärkt Iberdrola seine finanzielle Basis durch die gezielte Vermarktung seines Portfolios. Am Dienstag sicherte sich der Konzern einen Vertrag über Energiezertifikate im Wert von 14 Millionen Euro. Dieser Abschluss folgt der Strategie, die Einnahmen aus regulierten und halb-regulierten Anlagen zu maximieren und stetige Cashflows zu generieren.

Das finanzielle Fundament für die weitere Expansion ist stabil. Nach einem Nettogewinn von 6,29 Milliarden Euro im Jahr 2025 peilt das Management für das laufende Geschäftsjahr 2026 einen bereinigten Gewinn von über 6,6 Milliarden Euro an. An der Börse wird diese Entwicklung positiv aufgenommen: Mit einem Kurs von 19,55 Euro notiert das Papier aktuell rund 43 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Fokus auf Netzausbau und Technologie

Langfristig richtet Iberdrola den Blick auf massive Investitionen in die globale Infrastruktur. Bis zum Jahr 2031 plant der Konzern Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Euro, wobei der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Stromnetze in den USA, Großbritannien und Spanien liegt.

Dabei setzt das Unternehmen verstärkt auf technologische Effizienz, um die Rentabilität der Anlagen zu steigern. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt „MeteoFlow“, das am Mittwoch als eines der weltweit führenden KI-Projekte für Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde. Das System nutzt künstliche Intelligenz, um die Erzeugung erneuerbarer Energien wetterabhängig zu optimieren und so die Effizienz der Verteilnetze signifikant zu erhöhen.

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