HP setzt verstärkt auf Sicherheit und künstliche Intelligenz, um sich in einem wandelnden Marktumfeld zu behaupten. Während das PC-Geschäft zuletzt deutlich zulegte, kämpft die Druckersparte weiterhin mit Gegenwind. Mit einer neuen Generation quantenresistenter Hardware will das Management nun die Margen im kommerziellen Sektor absichern.

Fokus auf Sicherheit und KI

Am 1. April schüttete HP die zweite Quartalsdividende des Geschäftsjahres 2026 in Höhe von 0,30 US-Dollar pro Aktie aus. Insgesamt flossen rund 270 Millionen US-Dollar an die Aktionäre. Zeitgleich zeigen aktuelle SEC-Meldungen Bewegung im Aktionärskreis: Während der Investor IMC-Chicago seine Position vollständig auflöste, bauten andere institutionelle Anleger ihre Beteiligungen aus.

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Hintergrund der strategischen Neuausrichtung ist das Event „Imagine 2026“. Hier präsentierte HP neue LaserJet-Drucker, die erstmals über Schutzmechanismen gegen Angriffe durch Quantencomputer verfügen. Damit reagiert das Unternehmen auf den Trend zur Digitalisierung hybrider Arbeitsabläufe in Unternehmen. Technologisch stehen dabei drei Neuerungen im Fokus:

  • HP IQ: KI-Ökosystem für lokale Datenverarbeitung direkt auf dem Endgerät.
  • HP NearSense: Framework zur Verbesserung der Interoperabilität zwischen verschiedenen Hardware-Marken.
  • EliteBook 6 G2q: Neue Generation von KI-PCs für leistungsorientierte Zusammenarbeit.

Licht und Schatten in den Zahlen

Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen die Zweiteilung des Konzerns. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um knapp sieben Prozent auf 14,4 Milliarden US-Dollar. Treiber war das Segment Personal Systems, das dank einer starken Nachfrage im Consumer-Bereich um elf Prozent wuchs. Das Druckgeschäft verbuchte hingegen einen Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar, was die branchenweite Verschiebung im Dokumentenmanagement widerspiegelt.

An der Börse zeigt sich die gemischte Lage deutlich. Die Aktie notiert derzeit bei 16,31 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn rund 13,6 Prozent im Minus.

Interim-CEO Bruce Broussard blickt trotz des Wachstums vorsichtig auf das Gesamtjahr. HP erwartet die Ergebnisse am unteren Ende der Prognosespanne, was vor allem auf steigende Kosten für Speicherchips und komplexe Handelsregularien zurückzuführen ist. Im Frühjahr 2026 startet der Rollout von HP IQ für ausgewählte KI-PCs, bevor die Technologie in der zweiten Jahreshälfte breiter verfügbar sein wird.

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