Die Deutsche Rohstoff AG hat ihre Ziele für das laufende Geschäftsjahr massiv nach oben geschraubt. Hinter der mehr als verdoppelten Gewinnprognose stehen ein lukrativer Anteilsverkauf und eine drastische Ausweitung der Bohrprogramme in den USA.

Sondereffekte und operative Stärke

Der Vorstand erwartet für 2026 nun ein EBITDA zwischen 290 und 310 Millionen Euro – eine enorme Steigerung gegenüber der bisherigen Schätzung von maximal 135 Millionen Euro. Ein wesentlicher Teil dieses Sprungs resultiert aus dem Verkauf von neun Millionen Aktien an Almonty Industries, der rund 100 Millionen Euro in die Kassen spülte. Auch beim Umsatz zeigt die Kurve steil nach oben: Statt der bisher erwarteten 170 bis 190 Millionen Euro werden nun Erlöse von bis zu 280 Millionen Euro anvisiert.

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Die wichtigsten Eckpunkte der neuen Prognose 2026:
- EBITDA: 290 bis 310 Mio. EUR (zuvor 115 bis 135 Mio. EUR)
- Umsatz: 260 bis 280 Mio. EUR (zuvor 170 bis 190 Mio. EUR)
- Investitionen (Capex): ca. 225 Mio. EUR (zuvor 90 bis 100 Mio. EUR)
- Produktionsziel: >20.000 BOEPD in der zweiten Jahreshälfte

Fokus auf US-Wachstum

Um das Ziel von über 20.000 Barrel Öläquivalent pro Tag zu erreichen, weitet die Tochtergesellschaft 1876 Resources ihre Aktivitäten deutlich aus. Die geplanten Investitionen wurden auf 225 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Mit zeitweise drei Bohrgeräten gleichzeitig sollen insgesamt 26 neue Bohrungen realisiert werden. Zusätzlich investiert das Unternehmen verstärkt in die Wasserinfrastruktur und neue Flächen, um die langfristige Förderbasis abzusichern.

Das Marktumfeld spielt dem Konzern dabei in die Karten. Die aktuelle Planung basiert auf einem WTI-Ölpreis von 75 USD. Sollte der Preis im optimistischen Szenario auf 85 USD steigen, hält das Management sogar ein EBITDA von bis zu 340 Millionen Euro für möglich. Effizienzsteigerungen bei den Bohrkosten aus dem Vorjahr stützen diesen Expansionskurs zusätzlich.

Die Aktie spiegelt die positive Dynamik bereits wider und verzeichnet seit Jahresanfang ein Plus von fast 80 Prozent. Mit einem Schlusskurs von 89,50 Euro am Mittwoch notiert das Papier nur noch knapp sieben Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 96,00 Euro. Am 23. April folgt der nächste wichtige Termin für Anleger: Dann veröffentlicht das Unternehmen den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 und liefert damit die finale Basis für die nun deutlich angehobenen Erwartungen.

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