HP Inc. sieht sich mit wachsendem Gegenwind durch einen weltweiten Mangel an Speicherchips konfrontiert. Während die US-Börsen heute aufgrund des Feiertags „Presidents Day“ geschlossen bleiben, verdichten sich die Anzeichen für steigende Kosten und Lieferverzögerungen im Hardware-Sektor. Anleger fragen sich, wie der Konzern diesen Druck auf die Margen abfedern kann.

  • Letzter Schlusskurs: 19,26 USD (Freitag)
  • Zentrales Risiko: Weltweite Knappheit bei DRAM-Speicherchips
  • Wettbewerber-Signal: Lenovo warnt vor Lieferdruck (Gestern)
  • Nächster Termin: Quartalszahlen am 24. Februar 2026

Marktdruck durch Komponentenknappheit

Der Wettbewerber Lenovo warnte gestern explizit davor, dass die PC-Auslieferungen aufgrund massiver Engpässe bei RAM-Bausteinen unter Druck geraten. Diese Entwicklung spiegelt einen breiteren Trend im Halbleitersektor wider, in dem die Preise für essenzielle Komponenten stark steigen. Berichten zufolge hat Dell bereits mit Preiserhöhungen von bis zu 30 % für Business-Laptops reagiert, um die steigenden Kosten für knappe Bausteine auszugleichen.

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Für HP stellt dies eine direkte Herausforderung für die Margenstabilität dar. Das Unternehmen ist stark von den Segmenten für Privatkunden- und Geschäfts-PCs abhängig. Die Verknappung trifft die Branche zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem versucht wird, die Nachfrage durch die Einführung neuer „KI-PCs“ zu stimulieren.

Interim-Management und Strategie

Zusätzlich zur angespannten Lieferkette befindet sich HP in einer Phase der internen Neuordnung. Seit dem 3. Februar führt Bruce Broussard das Unternehmen interimistisch, nachdem Enrique Lores das Unternehmen verlassen hat. Die Kombination aus personellem Wechsel an der Spitze und der Volatilität im Beschaffungsmarkt schafft ein komplexes Umfeld. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die Unfähigkeit, ausreichend Speicherchips zu stabilen Preisen zu sichern, das Absatzvolumen trotz des Interesses an KI-integrierter Hardware bremsen könnte.

Fokus auf den Quartalsbericht

Die Marktteilnehmer richten ihre Aufmerksamkeit nun auf den 24. Februar 2026. An diesem Tag wird HP seinen Bericht für das erste Quartal vorlegen. Die Veröffentlichung wird erste konkrete Einblicke bieten, wie das neue Managementteam die Vertiefung der Komponentenkrise bewältigt. Besonders entscheidend wird sein, ob das Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr angesichts der eskalierenden Inputkosten aufrechterhalten kann.

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