Die Bobst Group steht kurz vor der Veröffentlichung ihrer Jahreszahlen für 2025. Nach einem Jahr, das von geringen Auftragsbeständen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt war, stellt sich das Unternehmen auf einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis ein. Am kommenden Freitag wird sich zeigen, wie stark die Gruppe von der globalen Investitionszurückhaltung in der Verpackungsindustrie getroffen wurde.

Erwarteter Rückgang bei Umsatz und Gewinn

Die Prognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 waren bereits im Vorfeld gedämpft. Bobst hatte frühzeitig signalisiert, dass ein geringerer Auftragsbestand und eine zögerliche Bestelllage, insbesondere im ersten Halbjahr, das Ergebnis belasten würden. Geopolitische Spannungen und die allgemeine weltweite Wirtschaftslage dämpften die Nachfrage in den Kernsegmenten deutlich. Das Unternehmen rechnet daher mit einem operativen Ergebnis und einem Umsatz, die unter dem Niveau von 2024 liegen werden.

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Servicegeschäft als Stabilitätsanker

Während das Neumaschinengeschäft unter Druck steht, erweist sich der Bereich „Service & Performance“ als robuster Faktor. Hier wird für 2025 ein leichtes Wachstum erwartet, eine Tendenz, die sich voraussichtlich auch im laufenden Jahr 2026 fortsetzen dürfte. Kann das wachsende Servicegeschäft die Schwäche im klassischen Anlagenbau dauerhaft kompensieren?

Durch strategische Initiativen im Bereich der Digitalisierung, wie die Plattform „BOBST Connect“, versucht die Gruppe, die Effizienz in der Verpackungsproduktion zu steigern und sich unabhängiger von zyklischen Marktschwankungen zu machen. Diese digitale Integration soll die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern, auch wenn für 2026 bereits ein weiteres anspruchsvolles Jahr in Aussicht gestellt wurde.

Wichtige Termine für Aktionäre

Am kommenden Freitag, den 27. Februar, veröffentlicht Bobst den detaillierten Jahresbericht und die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Diese Daten werden zeigen, inwieweit die getroffenen Maßnahmen zur Stabilisierung bereits greifen. Weitere Fixpunkte im Finanzkalender sind die ordentliche Generalversammlung am 2. April sowie die Dividendenzahlung, die für den 9. April terminiert ist. Das Ex-Datum für die Dividende ist der 7. April.

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