H&M Aktie: Überzeugende Wachstumsstrategie!
H&M hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Plus bei der Profitabilität abgeschlossen. Dem schwedischen Modekonzern gelang es, trotz eines schwierigen Marktumfelds die Margen spürbar zu steigern und die Kosten effizienter zu kontrollieren. Doch während die internen Optimierungen Früchte tragen, dämpft ein verhaltener Start in das neue Jahr die Euphorie leicht.
Deutliche Gewinnsteigerung zum Jahresende
Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025, das am 30. November endete, konnte H&M das operative Ergebnis deutlich steigern. Der Gewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 6.364 Millionen Schwedische Kronen (SEK). Ausschlaggebend für diesen Sprung war vor allem ein verbessertes Bestandsmanagement sowie ein attraktiveres Kundenangebot.
Besonders positiv entwickelte sich die operative Marge, die im Schlussquartal auf 10,7 Prozent stieg – ein Zuwachs gegenüber den 7,4 Prozent des Vorjahres. Das Unternehmen führt diese Entwicklung auf Optimierungen in der Lieferkette und vorteilhafte Einkaufskosten zurück. Kann der Konzern dieses Rentabilitätsniveau auch bei einer künftig flacheren Umsatzkurve halten?
Schlankere Lager und höhere Dividende
Ein wesentlicher Erfolg des vergangenen Jahres war der Abbau der Lagerbestände. Diese sanken um 12 Prozent auf 35.427 Millionen SEK und machen nun nur noch 15,5 Prozent des rollierenden Jahresumsatzes aus. Diese Verschlankung verschafft dem Modeunternehmen mehr finanziellen Spielraum. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren: Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Dividende auf 7,10 SEK pro Aktie vor, nach 6,80 SEK im Vorjahr.
Der Nettoumsatz belief sich für das Gesamtjahr 2025 auf 228.285 Millionen SEK. Während Währungseffekte das Ergebnis in Kronen beeinflussten, verzeichnete H&M auf Basis lokaler Währungen ein leichtes Plus von zwei Prozent. An der Börse wird die Entwicklung positiv aufgenommen; das Papier notiert aktuell bei 17,34 € und markierte damit heute ein neues 52-Wochen-Hoch.
Herausforderungen zu Beginn von 2026
Trotz der positiven Jahresbilanz blickt das Management vorsichtig auf die ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres. Für den Zeitraum von Dezember 2025 bis Januar 2026 wird ein Umsatzrückgang von zwei Prozent in lokalen Währungen erwartet. Dies wird unter anderem mit einer hohen Vergleichsbasis durch den Black Friday im Vorjahr sowie Kalendereffekten beim chinesischen Neujahrsfest begründet.
Für das Jahr 2026 plant H&M Investitionen in Höhe von 9 bis 10 Milliarden SEK. Der Fokus liegt dabei auf der Modernisierung des Filialnetzes, technologischer Infrastruktur und neuen Logistiklösungen für den europäischen Markt. Die nächsten konkreten Zahlen zur Entwicklung im laufenden Jahr wird das Unternehmen im Dreimonatsbericht am 26. März 2026 vorlegen.
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