Hexpol navigiert zum Jahresauftakt 2026 durch ein volatiles Marktumfeld. Während Währungseffekte und ein veränderter Produktmix zuletzt die Margen belasteten, setzt der Polymerspezialist verstärkt auf technologische Innovationen in der Kreislaufwirtschaft. Es bleibt abzuwarten, ob die positive Volumenentwicklung in den Kernmärkten ausreicht, um den jüngsten Abwärtstrend der Aktie nachhaltig zu stoppen.

Gemischte Signale aus dem Vorjahr

Der Blick auf den Jahresabschluss 2025 verdeutlicht die aktuellen Herausforderungen des Konzerns. Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis gerieten teilweise unter Druck, was das Unternehmen primär auf ungünstige Wechselkurse zurückführte. Dennoch gab es Lichtblicke: In Europa und Nordamerika konnte Hexpol die Absatzmengen steigern. Besonders die Nachfrage aus der Medizintechnik sowie dem Bau- und Kabelsektor blieb robust und stabilisierte das Geschäft in einem schwierigen Umfeld.

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Wachstumstreiber Nachhaltigkeit und TPU

Langfristig setzt das Management auf den Ausbau der Marktposition bei thermoplastischen Polyurethanen (TPU). In diesem Segment wird bis Mitte der 2030er Jahre mit einem globalen Nachfrageschub gerechnet, insbesondere durch Anwendungen in der additiven Fertigung und bei Spezialkabeln für erneuerbare Energien. Zudem investiert Hexpol in Devulkanisierungstechnologien, um den Trend zur Kreislaufwirtschaft proaktiv mitzugestalten und neue Erlösquellen jenseits der klassischen Gummimischungen zu erschließen.

Termine im Fokus

An der Börse spiegelt sich die abwartende Haltung der Investoren wider: Seit Jahresbeginn verzeichnete der Titel ein Minus von rund 10 Prozent und notiert aktuell bei 7,31 Euro. Ein wichtiger Indikator für die weitere Entwicklung wird der Mai sein.

Am 3. oder 4. Mai 2026 plant das Unternehmen die Veröffentlichung des Berichts zum ersten Quartal, gefolgt von der Hauptversammlung am 4. Mai. Bereits zuvor, am 28. April 2026, wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Die Auszahlung der Dividende ist für den 5. Mai 2026 vorgesehen.

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