Cardano (ADA) handelt derzeit nahe der Marke von 0,26 US-Dollar und steht unter erheblichem Verkaufsdruck. Während Privatanleger und derivative Trader schwere Verluste verzeichnen, stocken institutionelle Investoren ihre Positionen auf. Ein Widerspruch, der die gegenwärtige Lage des Krypto-Assets prägt.

Makroökonomischer Gegenwind belastet Derivate-Märkte

Die technische und derivatives-basierte Datenlage zeigt deutlichen kurzfristigen Verkaufsdruck. Laut CoinGlass wurden innerhalb von 24 Stunden Long-Positionen im Wert von über 1,86 Millionen US-Dollar zwangsliquidiert. Das Open Interest bei Futures fiel daraufhin um mehr als 4 Prozent auf 424,84 Millionen US-Dollar. Ein klares Signal für den Kapitalabfluss aus spekulativen Märkten.

Die Finanzierungsrate für Perpetual Futures rutschte in den negativen Bereich und liegt bei -0,0138 Prozent. Werte unter -0,010 Prozent gelten als Indikator für übermäßigen Verkaufsdruck. Die bärische Stimmung wird durch makroökonomische Unsicherheiten verstärkt: Diskussionen über globale Zölle und innenpolitische Konflikte in den USA dämpfen die Risikobereitschaft der Anleger.

Technisch notiert Cardano unterhalb des abwärts gerichteten 50-Perioden-EMA von 0,2773 US-Dollar. Da dieser wiederum unter dem 200-Perioden-EMA von 0,3013 US-Dollar liegt, bleibt der Abwärtstrend intakt. Die kritische Unterstützungszone bei 0,25 US-Dollar rückt näher.

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Grayscale erhöht Fondsanteil auf über 20 Prozent

Institutionelle Akteure zeigen sich vom kurzfristigen Kursverfall unbeeindruckt. Der Vermögensverwalter Grayscale hat den Cardano-Anteil in seinem Smart Contract Fund auf 20,34 Prozent erhöht. Damit ist das Netzwerk nach Solana und Ethereum die drittgrößte Position im Fonds.

Die Allokation kletterte seit Anfang Januar 2026 kontinuierlich von rund 18,5 Prozent. Bemerkenswert: Diese Aufstockung erfolgte trotz schwacher On-Chain-Kennzahlen. Das Market Value to Realized Value (MVRV)-Verhältnis ist stark gefallen, viele kurzfristige Käufer sitzen auf Verlusten. Langfristige Halter bleiben jedoch an Bord.

Futures-Start als Wegbereiter für ETF?

Am 9. Februar 2026 startete CME den Handel mit Cardano-Futures. Marktbeobachter gehen von einer sechsmonatigen Überwachungsphase aus. Dies befeuert Spekulationen über eine mögliche Zulassung eines Spot-ETF bis August 2026.

Ein Spot-ETF würde traditionellen Finanzinstituten einen regulierten Zugang ermöglichen. Voraussetzung dafür sind ausreichende Liquidität im Futures-Markt und eine klare regulatorische Einordnung des Assets. Die kommenden Monate dürften zeigen, ob sich die institutionelle Wette auszahlt oder ob die 0,25-US-Dollar-Marke dem Verkaufsdruck nachgibt.

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