Hensoldt Aktie: Zahlenfokus
In zwei Tagen wird’s für Hensoldt ernst: Am Donnerstag legt der Rüstungselektronik-Spezialist vorläufige Zahlen für 2025 vor. Parallel zeigt sich das Unternehmen diese Woche auf der EnforceTac in Nürnberg – und hat im Februar gleich mehrere Partnerschaften angekündigt. Entscheidend wird nun, ob die zuletzt angehobenen Ziele tatsächlich im Zahlenwerk ankommen.
Prognose mehrfach nach oben justiert
Im Laufe von 2025 hat Hensoldt die eigene Guidance mehrfach angepasst. Besonders auffällig: Die erwartete Book-to-Bill-Ratio wurde laut Ad-hoc vom 23. Oktober 2025 auf 1,6x bis 1,9x angehoben – nach ursprünglich 1,2x. Außerdem präzisierte das Unternehmen den Umsatz auf rund 2,5 Mrd. Euro und stellte eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 18% in Aussicht (Bestätigung auf dem Capital Markets Day am 11. November 2025).
Ein Blick auf die ersten neun Monate stützt diese Richtung: Der Auftragseingang lag per 7. November 2025 bei 2,017 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,856 Mrd. Euro). Der Umsatz stieg auf 1,536 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,377 Mrd. Euro). Das bereinigte EBITDA erreichte 211 Mio. Euro bei einer Marge von 13,7%.
Partnerschaften als Signal – aber Zahlen bleiben der Prüfstein
Kurz vor dem Termin hat Hensoldt im Februar eine Reihe strategischer Kooperationen kommuniziert. Darunter die Partnerschaft mit Schwarz Digits rund um souveräne, datengetriebene Verteidigungsfähigkeiten, inklusive Nutzung der STACKIT-Cloud für hochsichere Kommunikation. Ein erster Prototyp soll zur ILA Berlin im Juni 2026 gezeigt werden.
Ebenfalls am 12. Februar kamen gleich zwei Vorhaben hinzu: eine Kooperation mit Helsing zum autonomen Kampfflugzeug CA-1 Europa sowie ein Projekt mit Dronamics, bei dem die Black-Swan-Drohne mit Hensoldts MissionGrid-Suite ausgestattet werden soll. Dazu der Beitritt zur TUM Security and Defense Alliance (9. Februar).
Klingt nach Tempo – doch der unmittelbare Stimmungstest kommt am 26. Februar. Was zählt: Wie schlagen sich Aufträge, Umsatz und Profitabilität im Gesamtjahr gegen die Zielmarken?
Analysten heben den Blick – Aktie knapp unter 50-Tage-Linie
Vor den Zahlen gab es mehrere Aktualisierungen von Analysten: Warburg Research stufte laut MarketScreener (16. Februar) von Hold auf Buy hoch und erhöhte das Kursziel von 86 auf 91 Euro – mit Verweis auf ein solides Jahresende und starke Auftragsdynamik. Deutsche Bank bleibt laut MarketScreener (29. Januar) bei Buy und 101 Euro Kursziel. Morgan Stanley hob Ende Januar (Investing.com, 28. Januar) von Underweight auf Equal-Weight an.
Am Markt spiegelt sich das in einer insgesamt festen 12-Monats-Bilanz, aber zuletzt etwas mehr Gegenwind: Die Aktie notiert heute bei 81,15 Euro und damit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt (82,76 Euro).
Am Donnerstag, 26. Februar 2026, liefert Hensoldt die vorläufigen Jahreszahlen samt Analysten-Webcast. Im Fokus stehen dabei die Umsetzung der Ziele von ~2,5 Mrd. Euro Umsatz, ≥18% bereinigter EBITDA-Marge und der angehobenen Book-to-Bill-Spanne (1,6x–1,9x) – denn genau daran wird der Markt die jüngsten Partnerschafts-Meldungen messen.
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