Hensoldt Aktie: Offensive vor Zahlen
Der Rüstungselektronik-Spezialist Hensoldt startet mit einer bemerkenswerten strategischen Offensive in eine entscheidende Woche. Kurz vor der Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen feuert das Unternehmen aus allen Rohren: Drei neue Technologie-Partnerschaften innerhalb weniger Tage und ein frisches Analysten-Upgrade sorgen für Aufsehen. Anleger stellen sich nun die Frage, ob die operative Entwicklung am Mittwoch mit diesem hohen strategischen Tempo Schritt halten kann.
Hightech-Allianz statt reiner Hardware
Das Management in Taufkirchen arbeitet mit Hochdruck an der Transformation vom reinen Hardware-Lieferanten zum Anbieter integrierter High-Tech-Lösungen. Im Fokus steht dabei die europäische Souveränität. Besonders die am 16. Februar besiegelte Kooperation mit Schwarz Digits, der IT-Sparte der Schwarz Gruppe, unterstreicht diesen Anspruch. Ziel ist eine sichere, cloud-fähige Infrastruktur für den Verteidigungssektor – inklusive quantenresistenter Verschlüsselung.
Flankiert wird dies durch Partnerschaften mit dem KI-Unternehmen Helsing für das autonome Kampfflugzeug CA-1 Europa und dem Drohnenhersteller Dronamics. Hensoldt positioniert sich hierbei als zentraler Lieferant für Sensorik und Datenfusion. Diese Nachrichtenflut im Umfeld der Münchner Sicherheitskonferenz verdeutlicht, dass das Unternehmen seine Rolle in der europäischen Verteidigungsarchitektur massiv ausbauen will.
Analysten sehen Einstiegschance
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hensoldt?
Diese strategische Neuausrichtung trifft auf eine Aktie, die zuletzt deutlich korrigiert hat. Mit einem Schlusskurs von 83,90 Euro notiert das Papier aktuell rund 27 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Genau diese Diskrepanz ruft nun Analysten auf den Plan. Warburg Research stufte den Titel pünktlich zum Wochenstart von „Hold“ auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel auf 91 Euro an. Die Begründung: Nach der jüngsten Kurskorrektur sei das Bewertungsniveau wieder attraktiv, zumal die Auftragsdynamik ungebrochen scheine.
Der Mittwoch bringt Klarheit
Die strategischen Lorbeeren sind verteilt, nun müssen harte Fakten folgen. Am Mittwoch, den 26. Februar, legt Hensoldt die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vor. Investoren werden genau prüfen, ob die Prognosen – ein Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge von über 18 Prozent – eingehalten wurden.
Noch wichtiger dürfte jedoch der Ausblick sein. Angesichts der neuen Kooperationen und der mittelfristigen Zusage, bis 2030 auf 6 Milliarden Euro Umsatz zu wachsen, liegt das Augenmerk auf der Guidance für das laufende Jahr. Sollte Hensoldt hier die Erwartungen bestätigen, könnte der aktuelle Mix aus strategischen News und günstigerer Bewertung dem Kurs neuen Auftrieb verleihen.
Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








