Wenige Tage vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen richtet Hensoldt den Blick demonstrativ nach vorn. Der Rüstungskonzern positioniert sich durch Partnerschaften mit Helsing und Schwarz Digits neu im Bereich der digitalen Verteidigung. Doch können diese Zukunftsvisionen die Anleger vor dem wichtigen Termin am 26. Februar auch fundamental überzeugen?

Die Botschaft des Managements ist eindeutig: Der Fokus verschiebt sich von reiner Hardware hin zu integrierten Softwarelösungen. Gemeinsam mit den Partnern arbeitet Hensoldt an einer europäischen Systemarchitektur, die Sensorik nahtlos mit Cloud-Technologie und Künstlicher Intelligenz verknüpft. Das Ziel ist eine datengesteuerte Verteidigungsfähigkeit, die nicht nur für die Bundeswehr, sondern für das gesamte westliche Bündnis relevant ist. Damit setzt das Unternehmen auf den entscheidenden Trend der Branche, Datenanalyse als Kernkomponente moderner Kriegsführung zu etablieren.

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Spannung vor Zahlenwerk

An der Börse wird dieser Kurs vorerst wohlwollend aufgenommen. Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 83,90 Euro, was einem leichten Plus von 0,66 Prozent entspricht. Trotz einer Konsolidierung von knapp vier Prozent in den letzten 30 Tagen bleibt das übergeordnete Bild mit einem Kursgewinn von rund 84 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht beeindruckend stark.

Die strategischen Ankündigungen dienen jedoch nur als Ouvertüre für den eigentlichen Härtetest. Am kommenden Donnerstag, den 26. Februar, öffnet Hensoldt die Bücher für das vierte Quartal 2025. Marktteilnehmer werden genau prüfen, ob die operative Entwicklung mit den ambitionierten Zielen im Digitalbereich Schritt halten kann.

Für Anleger ist die kommende Woche richtungsweisend. Die Kombination aus der neuen Digitalstrategie und den konkreten Bilanzkennzahlen wird die kurzfristige Dynamik bestimmen. Sollten die Zahlen die Erwartungen bestätigen, dient der Bereich um den 50-Tage-Durchschnitt bei 82,41 Euro als solide Unterstützung für einen erneuten Anlauf auf das 52-Wochen-Hoch.

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