Plötzlich scheint jeder über die Hensoldt AG zu sprechen. Doch was steckt wirklich hinter dem Rauschen in den Timelines? Der bayerische Sensorspezialist liefert das „Auge und Ohr“ für moderne Armeen: Von TRML-4D-Radarsystemen für die ukrainische Luftverteidigung bis hin zu Optronik für den Eurofighter. An der Börse zündete die Aktie zum Start ins Jahr 2026 ein echtes Feuerwerk und kletterte innerhalb weniger Handelstage um über 11 % auf rund 91 Euro. Für viele Kleinanleger klingt das nach dem ultimativen Rendite-Garanten, doch Experten mahnen zur Differenzierung.

Die „Grönland-Rallye“ und der Trump-Effekt

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hensoldt?

Warum „ballern“ die Charts gerade jetzt so nach oben? Ein wesentlicher Treiber ist die neue geopolitische Dynamik. Die erneuten Drohungen von Donald Trump bezüglich Grönland haben Dänemark und die NATO in Alarmbereitschaft versetzt, was die Nachfrage nach Überwachungstechnik massiv anheizt. Parallel dazu sorgt die geplante Erhöhung des US-Rüstungsbudgets für eine branchenweite Neubewertung. Hensoldt sitzt auf einem Rekord-Auftragsbestand von über 7 Milliarden Euro – die Auftragsbücher sind bis weit ins Jahr 2027 hinein prall gefüllt.

Moral trifft auf Rendite

In den sozialen Medien wie TikTok und Instagram wird die Aktie als „deutscher Verteidigungs-Hotstock“ gefeiert. Reels zeigen stolze Rendite-Screenshots, während in den Kommentaren hitzige Debatten toben. Es ist genau dieser moralische Zwiespalt – Geld verdienen mit Kriegstechnik –, der Hensoldt zum Dauerbrenner macht. Während die Technologie Leben schützt, wie CEO Oliver Dörre mit Blick auf die Ukraine-Hilfe betont, bleibt für viele Investoren ein unbequemes Gefühl. Das sorgt für eine enorme mediale Aufmerksamkeit, die den Kurs zusätzlich treibt.

Lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

Trotz der Euphorie gibt es Warnsignale. Analysten sind uneins: Während JPMorgan und die Deutsche Bank Kursziele von über 110 Euro ausrufen, warnen manche Analysten vor einer massiven Überbewertung gegenüber dem fairen Wert.

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