Hensoldt-Aktie: Falle!
Der Optimismus des frühen Morgens hat einen kleinen Dämpfer erhalten. Während die Hensoldt-Aktie in der Vorbörse noch kraftvoll bei 88,70 Euro startete, zeigt sich mit Beginn des regulären Handels ein bekanntes Muster: Gewinnmitnahmen. Der Kurs hat einen Teil seiner frühen Gewinne wieder abgegeben und kämpft nun darum, die psychologisch wichtige Marke von 87 Euro zu verteidigen. Für kurzfristige Trader ist dieses „Schwächeln“ nach einer starken Vorbörse ein Warnsignal, für Langzeit-Investoren hingegen oft nur Marktlärm.
Bullenfalle oder gesundes Luftholen?
Das aktuelle Bild mahnt zur Vorsicht. Wenn eine Aktie mit viel Schwung in den Tag geht, diesen aber nicht über die erste Handelsstunde retten kann, spricht man oft von einer Bullenfalle. Es scheint, als hätten einige Marktteilnehmer die hohen vorbörslichen Kurse genutzt, um Kasse zu machen und Bestände abzubauen. Ein Schlusskurs unterhalb der morgendlichen Stärke würde die charttechnische Erholung erst einmal auf Eis legen und den Fokus zurück auf die Unterstützungsmarken lenken.
Analysten mahnen zur Geduld
Börsenexperten betonen in ihren aktuellen Kommentaren, dass solche Schwankungen im aktuellen Marktumfeld völlig normal sind. Die Volatilität im Rüstungssektor ist Anfang 2026 hoch, da viele Werte nach der Rallye des Vorjahres sportlich bewertet sind. Das heutige Intraday-Schwächeln könnte schlichtweg darauf zurückzuführen sein, dass Anschlusskäufer im regulären Handel fehlen, solange die Zone um 90 Euro nicht nachhaltig nach oben durchbrochen wird.
Worauf es jetzt ankommt
Anleger sollten den Blick heute auf das Volumen richten. Bleibt der Umsatz bei sinkenden Kursen gering, ist die Gefahr eines Trendbruchs überschaubar. Sollte der Verkaufsdruck jedoch zunehmen, rückt das Korrekturtief bei 82,50 Euro schneller wieder in den Fokus, als den Bullen lieb ist. Der heutige Tag wird zeigen, ob Hensoldt die Kraft hat, sich gegen den kurzfristigen Verkaufsdruck zu stemmen.
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