Hensoldt Aktie: Ausbruch gescheitert
Der Wochenauftakt versprach Gewinne, endete jedoch ernüchternd. Nach einem starken Start haben Verkäufer bei dem Rüstungselektronik-Spezialisten vorerst das Ruder übernommen. Steigende Leerverkaufsquoten und ein technischer Widerstand setzen den Titel unter Druck, obwohl die Auftragsbücher langfristig gefüllt sind.
- Richtungswechsel: Vorbörsliche Gewinne wurden vollständig abverkauft.
- Gegenwind: Spekulative Marktteilnehmer wetten verstärkt auf fallende Kurse.
- Zukunftsmusik: Wichtige Systemeinführung bei der Bundeswehr terminiert.
Leerverkäufer nutzen technische Hürden
Der Handelsverlauf am Montag zeichnet das Bild einer klassischen Bullenfalle. Während der Kurs vorbörslich noch Stärke zeigte, drehte das Sentiment im Tagesverlauf ins Negative. Aktuell notiert die Aktie bei 85,30 Euro und verzeichnet damit ein leichtes Minus gegenüber dem Freitagsschluss.
Verantwortlich für den Stimmungsumschwung ist eine Kombination aus Gewinnmitnahmen und gezielten Wetten gegen das Unternehmen. Marktberichte bestätigen, dass Leerverkäufer ihre Short-Positionen zuletzt ausgebaut haben. Diese spekulativen Akteure nutzen das Scheitern an charttechnischen Widerständen, um den Druck zu erhöhen. Mit einer annualisierten Volatilität von fast 76 Prozent bleibt der Titel ein Spielball nervöser Marktkräfte. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro beträgt mittlerweile rund 26 Prozent.
Operative Pläne stehen
Während der Aktienkurs kurzfristig korrigiert, läuft das operative Geschäft weiter nach Plan. Auf der Konferenz "IAV 2026" wurden wichtige Details zum Luftabwehrsystem Skyranger 30 bekannt, das mit dem Spexer X-Band-Radar von Hensoldt ausgestattet ist.
Die Bundeswehr plant die erste Einsatzfähigkeit für 2027, wobei die Serienlieferungen in den Jahren 2027 und 2028 ihren Schwerpunkt haben sollen. Diese Projekte sichern mittelfristig die Umsätze, können jedoch die aktuelle technische Schwäche am Markt nicht unmittelbar kompensieren. Zudem sorgt die volatile geopolitische Lage weiterhin für Unsicherheit im gesamten Sektor.
Fazit
Die Hensoldt Aktie befindet sich in einer kritischen Konsolidierungsphase. Der missglückte Ausbruchsversuch zum Wochenstart zeigt, dass die Bären kurzfristig die Oberhand haben. Für Anleger richtet sich der Blick nun auf die 50-Tage-Linie bei 79,01 Euro, die als wichtige Unterstützung halten muss. Der nächste fundamentale Impuls ist erst mit den Q4-Zahlen am 26. Februar 2026 zu erwarten.
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