Der Pharmakonzern Johnson & Johnson baut die Reichweite seines Onkologie-Portfolios in Europa weiter aus. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die subkutane Verabreichung des Krebsmittels Darzalex gegeben. Patienten oder deren Pflegekräfte können sich das Medikament künftig selbst spritzen, was die Behandlung im Alltag deutlich flexibler macht. Parallel zu diesen klinischen Fortschritten positionieren sich große Vermögensverwalter bei dem US-Giganten neu.

Profis schichten Portfolios um

Während das operative Geschäft mit der neuen Zulassung voranschreitet, haben institutionelle Investoren ihre Positionen zuletzt spürbar angepasst. Die gemeldeten Transaktionen aus dem vierten Quartal 2025 zeigen ein gemischtes Bild bei den großen Adressen:

  • Global X Japan Co. Ltd. baute seine Position um 289,6 Prozent auf 77.094 Anteile aus.
  • Capital Investment Advisors LLC stockte leicht um 1,4 Prozent auf 446.405 Papiere auf.
  • Synergy Asset Management LLC reduzierte sein Engagement hingegen um 79,0 Prozent.
  • Pallas Capital Advisors LLC trennte sich von 6,9 Prozent seiner Bestände.

Fundamentale Hürden und starke Kursentwicklung

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Neben den Bewegungen der Großaktionäre behalten Marktteilnehmer die fundamentalen Rahmenbedingungen im Blick. Das Unternehmen zieht einkommensorientierte Anleger weiterhin mit einer Quartalsdividende von 1,30 US-Dollar an. Allerdings bleiben operative Hürden bestehen. Analysten verweisen auf die anhaltenden juristischen Auseinandersetzungen rund um talkumhaltige Produkte. Zudem sorgt der Patentablauf des umsatzstarken Immunologie-Medikaments Stelara für absehbaren Wettbewerbsdruck durch günstigere Nachahmerpräparate.

An der Börse wird die aktuelle Entwicklung dennoch positiv honoriert. Mit einem aktuellen Kurs von 210,80 Euro notiert das Papier nur hauchdünne 0,87 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn ein solides Plus von 19,11 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat das Management klare finanzielle Zielmarken definiert. Der Konzern plant mit einem Umsatz im Bereich von 100,5 Milliarden US-Dollar und peilt einen bereinigten Gewinn je Aktie von 11,53 US-Dollar an. Diese Prognosen spiegeln den Versuch wider, das etablierte Pharma- und Medizintechnikgeschäft gegen die wachsende Konkurrenz durch Biosimilars abzusichern.

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