Hensoldt Aktie: Cloud-Allianz
Souveräne Cloud für die Verteidigung ist ein heikles Thema – und genau dort setzt Hensoldt jetzt an. Mit Schwarz Digits kommt ein Partner ins Spiel, der Infrastruktur „Made in Germany“ liefern soll. Parallel sorgt eine Stimmrechtsmeldung von BlackRock für einen kleinen, aber bemerkenswerten Datenpunkt für Aktionäre.
Partnerschaft mit Schwarz Digits: Fokus auf „souveräne“ Verteidigungs-Cloud
Hensoldt und Schwarz Digits (IT- und Digitalsparte der Schwarz-Gruppe) haben am 16. Februar 2026 eine strategische Kooperation angekündigt. Ziel: softwaredefinierte Verteidigungslösungen und datengetriebene Fähigkeiten für vernetzte Einsatzumgebungen – auf Basis einer unabhängigen Cloud-Infrastruktur.
Als technisches Rückgrat ist der Cloud-Anbieter STACKIT vorgesehen. Die Botschaft dahinter ist klar: Im Verteidigungssektor steigt der Bedarf an Lösungen, die nicht von ausländischen Cloud-Strukturen abhängig sind.
Im Fokus stehen laut Mitteilung unter anderem:
- Hochsichere Kommunikation bis zur Geheimhaltungsstufe VS-Geheim
- Quantenresistente Verschlüsselung als Vorsorge gegen künftige Angriffsformen
- Integrierte Cybersicherheitslösungen zum Schutz der Datenintegrität
Konkret soll es noch 2026 von Vorarbeiten zu Prototypen und gemeinsamen Angeboten gehen. Ein erster Prototyp ist geplant, der die Infrastruktur von Schwarz Digits mit Hensoldt-Sensortechnologie und Integrationssoftware kombiniert.
Eine Bühne dafür ist bereits gesetzt: Auf der ILA in Berlin im Juni 2026 wollen die Partner die Integration der Schwarz-Digits-Infrastruktur in eine Hensoldt-Sensorlösung präsentieren.
BlackRock erhöht Anteil leicht – Stimmrechte knapp unter 5%
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Am heutigen Dienstag, 17. Februar 2026, veröffentlichte das Unternehmen zudem eine Stimmrechtsmitteilung: BlackRock hält zum Stichtag 12. Februar 2026 insgesamt 4,98% der Stimmrechte.
Die Position setzt sich zusammen aus:
- 3,11% Stimmrechte aus Aktien
- 1,87% Stimmrechte über Finanzinstrumente
Zuvor lag die gemeldete Gesamtposition bei 4,88%. Laut Mitteilung beruht die Veränderung auf Erwerbs- und Veräußerungsaktivitäten auf Ebene von Tochtergesellschaften.
Kursbild: Unter dem 200-Tage-Trend
Am Markt wirkt die Aktie zuletzt eher gebremst: Mit 79,90 Euro liegt sie unter dem 200-Tage-Durchschnitt (89,09 Euro). Auf 30 Tage steht ein Minus von 13,39% zu Buche, während die 12-Monats-Performance mit +68,35% das größere Bild weiter freundlich erscheinen lässt.
Nächste Termine: Zahlen am 26. Februar
Der nächste Fixpunkt kommt schnell: Am 26. Februar 2026 will Hensoldt vorläufige Jahreszahlen für 2025 vorlegen; im Umfeld ist auch ein Analysten-Event per Webcast geplant. Der Geschäftsbericht 2025 folgt am 26. März 2026 – und im März steht zudem die Teilnahme an den Barclays European Industrial Days in Paris an.
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