Cardano schiebt sein DeFi-Ökosystem mit einem zentralen Baustein an: Bis Ende Februar soll ein neuer Stablecoin an den Start gehen. Parallel zeigen On-Chain-Daten, dass große ADA-Halter in einer schwächeren Marktphase deutlich zukaufen. Kann das die notorische Liquiditätslücke im Cardano-DeFi zumindest ein Stück weit schließen?

  • Geplanter Start von USDCx bis Ende Februar
  • Cardano liegt bei unter 40 Mio. US-Dollar Stablecoin-Angebot
  • „Whales“ sammelten zuletzt über 220 Mio. ADA (Wert: über 61 Mio. US-Dollar) ein

USDCx soll Liquidität bringen

Das Netzwerk will USDCx, eine Variante von Circles USDC, bis Ende Februar 2026 integrieren. Der Schritt zielt vor allem auf ein strukturelles Problem: In Cardanos DeFi-Bereich fehlt es seit Langem an Liquidität. Laut den genannten Daten liegt das Stablecoin-Angebot auf Cardano bei unter 40 Mio. US-Dollar – deutlich weniger als bei großen Konkurrenznetzwerken wie Ethereum.

Philip DiSaro, CEO des Smart-Contract-Entwicklers Anastasia Labs, bestätigte den Zeitplan. USDCx soll für Privatanwender die volle USDC-Funktionalität bieten. Genannt werden dabei Zahlungen sowie Bridging zu anderen kompatiblen Blockchains in einer einzigen Transaktion. Eingebettet ist das in eine breitere Interoperabilitäts-Agenda, zu der auch die laufende Integration des LayerZero-Protokolls zählt.

Große Wallets kaufen zu

Während die technische Aufrüstung näher rückt, fällt die Positionierung großer Adressen auf. Wallets mit 10 bis 100 Mio. ADA haben jüngst mehr als 220 Mio. Tokens zugekauft – bewertet mit über 61 Mio. US-Dollar.

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Zusätzliche On-Chain-Signale deuten auf zurückhaltende Verkäufe langjähriger Halter hin: Der Indikator „Mean Coin Age“ erreichte ein Dreimonatshoch. Im Kern bedeutet das: Tokens bewegen sich im Schnitt länger nicht, was zu einem engeren Angebot im Umlauf beitragen kann.

Gedämpfter Markt, sinkende Derivate-Aktivität

Der Hintergrund bleibt allerdings herausfordernd. Cardano-Gründer Charles Hoskinson verwies zuletzt darauf, dass der Kryptomarkt wegen Erschöpfung bei Privatanlegern noch mehrere Monate zäh bleiben könnte. Dazu passt der Blick auf Derivate: Bei ADA-Futures gingen laut Text Open Interest und Handelsvolumina zurück.

Trotz dieser Vorsicht im Markt rücken mit USDCx und LayerZero zwei konkrete Bausteine näher, die Cardanos Nutzbarkeit und Vernetzung erhöhen sollen. Bis Ende Februar wird damit ein Termin wichtig: Ob der Stablecoin-Start die Liquidität tatsächlich spürbar anhebt, dürfte sich dann vor allem an der Entwicklung des Stablecoin-Angebots und der Aktivität im DeFi-Sektor ablesen lassen.

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