Endlich Gewissheit für Barrick Gold. Nach einem zähen, zweijährigen Ringen hat der Minenriese den Streit mit der Regierung in Mali beigelegt. Die Verlängerung der Abbau-Lizenz sichert nicht nur den Betrieb einer der wichtigsten Goldminen, sondern beendet auch eine Phase der Unsicherheit, die zuletzt auf der Stimmung lastete.

Ende der Hängepartie

Kern der Einigung ist die Verlängerung der Bergbaulizenz für den Loulo-Gounkoto-Komplex um weitere zehn Jahre. Für Barrick ist dies ein entscheidender strategischer Erfolg: Der Standort ist ein zentraler Pfeiler im Portfolio und steuerte allein im Jahr 2024 rund 900 Millionen Dollar zum Umsatz bei. Um diesen Deal zu ermöglichen und die langfristige Produktion zu sichern, zog der Konzern sogar seine Klage vor dem Schiedsgericht der Weltbank zurück.

Die Nachricht flankiert die jüngsten operativen Erfolge. Erst kürzlich meldete das Unternehmen starke Zahlen für das vierte Quartal und eine Anhebung der Dividende. Dennoch hat die Aktie zuletzt korrigiert und verlor auf 30-Tage-Sicht rund 8 Prozent, obwohl sie auf Jahressicht mit einem Plus von über 130 Prozent weiterhin stark dasteht.

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IPO-Pläne und Prognosen

Während die Kuh in Afrika vom Eis ist, richtet sich der Blick der Anleger nun auf Nordamerika. Barrick treibt die Abspaltung seiner dortigen Assets voran: Ein Börsengang (IPO) für diesen Unternehmensteil ist für Ende 2026 geplant. Gleichzeitig müssen Anleger die gesenkten Gewinnschätzungen der Scotiabank verarbeiten.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Barrick mit einer Goldproduktion zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen sowie einer Kupferproduktion von 190.000 bis 220.000 Tonnen. Mit der gesicherten Lizenz in Mali kann sich das Management nun voll auf die geplante Umstrukturierung konzentrieren. Der Erfolg des für Ende des Jahres angepeilten Nordamerika-IPOs dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die Produktionsziele in den globalen Minen stabil bleiben.

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