Die Hensoldt-Aktie navigiert derzeit durch ein anspruchsvolles Marktumfeld. Die US-Bank JPMorgan goss in ihrer jüngsten Analyse eine ordentliche Portion Nüchternheit in die Branchendebatte: Analyst David Perry beließ das Urteil für den deutschen Sensorik-Spezialisten auf „Neutral“ und setzte das Kursziel bei 90 Euro fest. Damit sendet das Bankhaus ein klares Signal – der bayerische Elektronik-Champion hat nach seinem rasanten Aufstieg zwar festen Boden unter den Füßen, doch für den nächsten großen Kurssprung fehlt momentan der zündende Funke.

Neue Schauplätze, alte Strukturen

Es ist eine faszinierende Verschiebung der Weltlage zu beobachten: Der Ukraine-Konflikt, über Jahre der dominante Taktgeber für die europäische Verteidigungsindustrie, rückt in der medialen Wahrnehmung aktuell etwas in den Hintergrund. Stattdessen elektrisieren die US-Militäraktion in Venezuela und die hitzige „Grönland-Frage“ die Märkte. Diese neuen Brennpunkte spielen jedoch vor allem denjenigen in die Karten, die direkt am Tropf des Pentagons hängen. Hensoldt hat jedoch seine technologische Heimat primär in europäischen Programmen

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hensoldt?

Der Kampf um die US-Milliarden

Die Krux liegt im Detail der Budgetverteilung. Während die USA ihre Rüstungsausgaben in schwindelerregende Höhen schrauben, fließt der Löwenanteil dieses Geldes an Konzerne, die bereits tief im amerikanischen Beschaffungswesen verwurzelt sind. Hensoldt bleibt zwar der unangefochtene „Auge und Ohr“-Spezialist für die Bundeswehr und europäische Großprojekte, doch genau diese Spezialisierung wird momentan zum Bremsklotz für eine Outperformance. Im Vergleich zu transatlantisch besser aufgestellten Wettbewerbern fehlt Hensoldt schlicht der direkte Hebel, um an der aktuellen US-Dollar-Rallye in vollem Umfang teilzuhaben.

Solide Basis sucht neuen Antrieb

Trotz der neutralen Bewertung ist Hensoldt alles andere als ein Sorgenkind. Mit einem prall gefüllten Orderbuch im Rücken steht das Unternehmen auf einem extrem stabilen Fundament. Die kommenden Monate werden zeigen, ob neue europäische Verteidigungsinitiativen ausreichen, um Hensoldt aus der Seitwärtsbewegung zu reißen.

Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...