Heidelberg Materials Aktie: JPMorgan bleibt positiv
Der Streit um den europäischen Emissionshandel (ETS) hat zuletzt auch Heidelberg Materials belastet. Jetzt hält JPMorgan dagegen: Die US-Bank stuft die jüngsten Marktsorgen als überzogen ein und bekräftigt ihre positive Einschätzung. Damit rückt vor allem eine Frage in den Vordergrund: Wie schwer wiegt die politische ETS-Unsicherheit für die Bewertung wirklich?
- JPMorgan bestätigt die Einstufung „Overweight“
- Kursziel bleibt bei 260 Euro
- Kernaussage: ETS-Sorgen übertrieben, Bewertung nach Rücksetzer „sehr attraktiv“
- Nächster Termin: Jahreszahlen am 25. Februar
ETS-Debatte drückt auf die Stimmung
Auslöser der jüngsten Unruhe waren Berichte über mögliche politische Lockerungen bei der Ausgabe von CO2-Zertifikaten. Am Markt machte sich daraufhin die Sorge breit, die Preise für Emissionsrechte könnten fallen. Das würde – aus Sicht der Investoren – die Wettbewerbsposition nachhaltigerer Anbieter schwächen.
JPMorgan-Analystin Elodie Rall widerspricht dieser Lesart in ihrer am Sonntagabend veröffentlichten Studie deutlich. Ein „Kollaps“ des Zertifikatehandels sei aus ihrer Sicht eine übertriebene Befürchtung. Gleichzeitig rechnet sie damit, dass die politische Unsicherheit anhalten dürfte – zumindest bis ein konkreter EU-Reformvorschlag im Juli vorliegt.
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Kursziel 260 Euro – und ein wichtiger Termin naht
Trotz der zuletzt volatilen Sektor-Stimmung bleibt JPMorgan beim Kursziel von 260 Euro. Beim aktuellen Kursniveau von rund 188 Euro signalisiert die Bank damit weiterhin spürbares Aufwärtspotenzial.
Den Kursrückgang erklärt Rall zudem auch mit markttechnischen Faktoren: Eine zuvor starke Positionierung habe Gewinnmitnahmen nach einem guten Lauf begünstigt. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt der Blick auf den Kalender: Am 25. Februar will Heidelberg Materials die detaillierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen – ein Termin, der in der aktuellen Debatte als nächster harter Datenpunkt gilt.
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