Canopy Growth Aktie: Drohende Sackgasse?
Trotz operativer Fortschritte überwiegt bei Canopy Growth die Skepsis. Zwar konnte das kanadische Cannabis-Unternehmen im dritten Quartal die Umsatzerwartungen übertreffen, doch der ausgewiesene Verlust pro Aktie verfehlte die Prognosen deutlich. Als Reaktion auf den anhaltenden Margendruck korrigierte Alliance Global nun das Kursziel nach unten.
Analysten reagieren auf Margenschwund
Die Investmentfirma Alliance Global hat ihre Einschätzung für den Cannabis-Produzenten angepasst. Analyst Aaron Grey senkte das Kursziel von 2,50 CAD auf 1,80 CAD, behielt jedoch das Rating "Neutral" bei. Hintergrund dieser Entscheidung sind wachsende Bedenken hinsichtlich der Bruttomargen, die im abgelaufenen Quartal unter Druck gerieten.
Zusätzlich belasten Unsicherheiten bezüglich Änderungen bei Rückerstattungen für Veteranen die Aussichten. Die niedrigere Bewertung spiegelt die Vorsicht institutioneller Anleger wider, die trotz Sanierungsbemühungen noch keine nachhaltige Profitabilität im Cannabis-Sektor sehen.
Licht und Schatten im Zahlenwerk
Die am 6. Februar veröffentlichten Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 zeichnen ein gemischtes Bild. Während der Umsatz mit 90,39 Millionen CAD über den Erwartungen lag, enttäuschte die Profitabilität auf Ebene des Gewinns pro Aktie (EPS).
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Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
- Verlust pro Aktie: -0,18 CAD (Konsensschätzung lag bei -0,04 CAD).
- Bruttomarge (Cannabis): Rückgang auf 25 % (Vorjahr: 28 %).
- Nettoverlust: Um rund 49 % gegenüber dem Vorjahr verringert.
- Liquidität: 371 Millionen CAD an Barmitteln und Äquivalenten.
Positiv hervorzuheben ist das Wachstum im kanadischen Kerngeschäft: Der Umsatz mit medizinischem Cannabis stieg um 15 %, im Bereich für den Erwachsenenkonsum legte das Unternehmen um 8 % zu. Dem gegenüber steht jedoch ein Rückgang der Marge bei der Tochtergesellschaft Storz & Bickel von 40 % auf 37 %, verursacht durch schwächere Verkäufe und höhere Importzölle in den USA.
Wichtige Abstimmung steht bevor
Das Management versucht, durch strategische Maßnahmen gegenzusteuern. Bereits im Januar wurde ein Rekapitalisierungsplan angekündigt, der Schuldenlaufzeiten bis mindestens 2031 verlängert.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den morgigen Dienstag, den 17. Februar 2026. Dann sollen die Aktionäre von MTL Cannabis über die geplante Übernahme durch Canopy Growth abstimmen. Ein erfolgreicher Abschluss der Transaktion gilt als wesentlicher Baustein, um die globale Plattform des Unternehmens zu stärken und die angestrebten Synergieeffekte zu realisieren.
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