China Molybdenum Aktie: Rekordgewinn im Visier
China Molybdenum steht vor einer wegweisenden Woche, in der das Unternehmen am kommenden Freitag seine geprüften Jahresergebnisse für 2025 vorlegt. Dank einer massiven Ausweitung der Kupfer- und Kobaltproduktion steuert der Rohstoffriese auf einen Nettogewinn von rund 20,8 Milliarden Yuan zu. Anleger warten nun gespannt darauf, ob diese operative Stärke auch in einer deutlich höheren Dividende mündet.
Rekordproduktion trifft auf Preisrallye
Die Erwartungen an das Board-Meeting am 27. März sind hoch. Vorläufige Zahlen signalisieren, dass gestiegene Metallpreise – insbesondere bei Kupfer – den Nettogewinn auf umgerechnet etwa 3 Milliarden US-Dollar getrieben haben. Diese Entwicklung spiegelt sich heute auch im Kurs wider: Die Aktie legte um rund 7 Prozent auf 1,92 € zu und setzt damit ein Zeichen der Erholung, nachdem das Papier auf Sicht von 30 Tagen noch über 25 Prozent an Wert verloren hatte.
Hinter dem Gewinnsprung steht ein Rekordjahr in der Förderung. Im Jahr 2025 erreichte der Konzern eine Kupferproduktion von über 741.000 Tonnen, während die Kobaltproduktion mit rund 117.500 Tonnen die ursprünglichen Prognosen übertraf. Die Aktionäre erhoffen sich nun die Bestätigung, dass diese operativen Meilensteine direkt in attraktivere Kapitalrückführungen übersetzt werden.
Regulatorische Entspannung im Kongo
Ein wesentlicher Faktor für das operative Geschäft bleibt das regulatorische Umfeld in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Die dortige Aufsichtsbehörde ARECOMS hat die Frist für die Nutzung der Kobalt-Exportquoten von 2025 bis zum 31. März 2026 verlängert. Diese Maßnahme soll Exportengpässe abmildern, die nach dem Kobalt-Embargo im Februar 2025 entstanden waren.
Trotz dieser Restriktionen hielt das Unternehmen die Produktion in seinen Minen Tenke Fungurume (TFM) und Kisanfu (KFM) auf hohem Niveau stabil. Überschüssige Mengen wurden vorerst eingelagert, um bei künftigen Exportgenehmigungen sofort lieferfähig zu sein. Für das laufende Jahr 2026 wird mit einer Exportquote von etwa 31.200 Tonnen Kobalt gerechnet.
ESG-Druck und ambitionierte Wachstumsziele
Allerdings sieht sich der Konzern auch mit wachsender Kritik an seinen Umwelt- und Sozialstandards konfrontiert. Berichte vom 22. März 2026 thematisieren Vorwürfe über Umweltverschmutzung und Umsiedlungen im Umfeld der TFM-Aktivitäten. Diese Entwicklungen werden insbesondere von europäischen Automobilherstellern genau beobachtet, die Kobalt für ihre E-Auto-Batterien beziehen. Ein erhöhtes ESG-Risiko könnte die Stimmung institutioneller Investoren während des aktuellen Berichtszyklus belasten.
Ungeachtet dieser Herausforderungen verfolgt das Management ehrgeizige Expansionspläne:
- Kupfer-Ziel 2026: 760.000 bis 820.000 Tonnen
- Kobalt-Ziel 2026: 100.000 bis 120.000 Tonnen
- Investition: 1,08 Milliarden USD für KFM Phase II
- Langfristziel: 1 Million Tonnen Kupfer pro Jahr bis 2028
Die Erweiterung des KFM-Projekts soll ab 2027 jährlich 100.000 Tonnen zusätzliche Kupferkapazität liefern. Damit untermauert China Molybdenum seinen Anspruch, eine führende Rolle in der globalen Rohstoffversorgung für die Energiewende einzunehmen. Am Freitag wird sich zeigen, wie konkret die Pläne für die Gewinnverwendung ausfallen.
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