Graphite One Aktie: Doppeltes Potenzial
Der frisch veröffentlichte Jahresbericht für 2025 zeigt bei Graphite One mehr als nur nackte Zahlen. Neben einem detaillierten Stufenplan für eine rein amerikanische Lieferkette rückt plötzlich ein zweiter kritischer Rohstoff in den Fokus. Unabhängige Analysen bestätigen signifikante Vorkommen von Seltenen Erden im Graphit-Projekt in Alaska, was die strategische Bedeutung des Unternehmens für die US-Industrie deutlich erweitert.
Von Alaska nach Ohio
Der Kern der Unternehmensstrategie stützt sich auf zwei Standorte. Eine geplante Verarbeitungsanlage in Ohio soll 2028 den Betrieb aufnehmen und zunächst Material von Drittanbietern veredeln. Bis 2031 plant das Management den vollständigen Wechsel auf Graphit aus der eigenen Mine am Graphite Creek in Alaska. Dann soll die Anlage ihre volle geplante Jahreskapazität von 175.000 Tonnen erreichen.
Um die Kosten zu stemmen, wird das Werk in Ohio in sieben Modulen errichtet. Allein der erste Bauabschnitt erfordert Investitionen von rund 607 Millionen US-Dollar. Die geopolitische Ausgangslage stützt dieses Vorhaben massiv, da die USA bei natürlichem Graphit vollständig auf Importe angewiesen sind und China über 70 Prozent der weltweiten Produktion von Anodenmaterial kontrolliert.
Seltene Erden als neuer Treiber
Besondere Aufmerksamkeit zieht eine Entdeckung aus dem späten Vorjahr auf sich. Unabhängige Analysen von Bohrkernen aus dem geplanten Abbaugebiet belegen hohe Konzentrationen von schweren Seltenen Erden und Magnetmetallen. Laborergebnisse zeigen, dass 85 Prozent dieser Funde im Granatgestein auf diese begehrten Elemente entfallen. Um dieses Potenzial nutzbar zu machen, strebt das Unternehmen für 2026 eine Zusammenarbeit mit einem nationalen US-Labor an, um optimale Extraktionsmethoden zu entwickeln.
Finanziell hinterlässt die intensive Projektentwicklung Spuren. Der Nettoverlust stieg im Geschäftsjahr 2025 auf 9,14 Millionen US-Dollar. Um die Bilanz zu stärken, sicherte sich der Entwickler im Februar 2026 über eine Kapitalerhöhung frische Mittel in Höhe von 35 Millionen Kanadischen Dollar. Nach einem Kursrückgang von über 42 Prozent seit Jahresanfang notiert die Aktie aktuell bei 0,67 Euro und sucht nach einem Boden.
Konkrete Meilensteine
Für den weiteren Fortschritt sind in diesem Jahr klare Fristen definiert. Bis September 2026 soll die Umweltprüfung im Rahmen des US-FAST-41-Programms abgeschlossen sein. Parallel bereitet das Management die formellen Anträge für in Aussicht gestellte Kredite der US-Export-Import-Bank (EXIM) im Volumen von 2,07 Milliarden US-Dollar vor. Bei erfolgreicher Genehmigung dieser Mittel ist der Baubeginn in Alaska für das Jahr 2027 fest eingeplant.
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