Die USA sind bei Graphit vollständig von Importen abhängig – ein strategischer Engpass, den Graphite One schließen will. Auf einer aktuellen Investorenkonferenz hat das Unternehmen nun einen konkreten Fahrplan vorgelegt, wann aus dem reinen Entwicklungsprojekt ein umsatzgenerierender Produzent werden soll. Der Fokus liegt dabei auf einem überraschend frühen Meilenstein.

Um die heimische Lieferkette für Elektroauto-Batterien schnellstmöglich aufzubauen, forciert das Management den Bau der geplanten Fabrik in Warren, Ohio. Bereits Ende 2027 sollen hier erste Einnahmen aus der Produktion von synthetischem Graphit fließen. Dieser vorgezogene Schritt ermöglicht es dem Unternehmen, den Markt für Anodenmaterialien zu bedienen, noch bevor die eigene Mine in Alaska vollständig integriert ist.

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An der Börse honorieren Anleger diese operativen Fortschritte: Auf Wochensicht legte der Titel um gut 11 Prozent auf aktuell 0,78 Euro zu. Neben dem Graphit-Geschäft treibt das Unternehmen auch die Evaluierung seiner Lagerstätte in Alaska voran. Für das Jahr 2026 ist ein spezielles Testprogramm in Zusammenarbeit mit einem nationalen US-Labor angesetzt, um kommerzielle Abbaumethoden für schwere und magnetische Seltene Erden zu prüfen. Vorherige Tests hatten gezeigt, dass 85 Prozent der dort gefundenen Seltenen Erden in diese kritischen Kategorien fallen.

Milliarden-Förderung im Visier

Die Umsetzung dieser ambitionierten Pläne erfordert entsprechendes Kapital. Hier stützt sich das Projekt auf in Aussicht gestellte Kredite der US-Export-Import-Bank (EXIM) in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar. Die formellen Anträge für diese Mittel sollen noch im laufenden Kalenderjahr eingereicht werden. Parallel dazu profitiert das Vorhaben vom sogenannten FAST-41-Status der US-Regierung, der den bürokratischen Genehmigungsprozess spürbar beschleunigt.

Ein entscheidender regulatorischer Meilenstein ist bereits zeitlich fixiert: Das US Army Corps of Engineers rechnet damit, die bundesstaatlichen Genehmigungen für den Minenbetrieb bis Ende 2026 abzuschließen. Mit diesem Schritt wäre der Weg frei für das übergeordnete Ziel, eine vollständig vertikal integrierte US-Lieferkette für kritische Batteriematerialien zu etablieren.

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