Global X Copper Miners ETF: Rekord-Zuflüsse
Der Global X Copper Miners ETF (COPX) verzeichnete in den vergangenen sechs Monaten eine Vervierfachung seines verwalteten Vermögens auf rund 7,5 Milliarden US-Dollar. Allein in diesem Jahr flossen dem Fonds netto 1,7 Milliarden US-Dollar zu, während die Performance in den letzten acht Monaten um etwa 142 Prozent zulegte. Kann die Kupferproduktion mit der rasant steigenden Nachfrage durch KI-Rechenzentren und die globale Elektrifizierung überhaupt noch mithalten?
Diese starke Dynamik spiegelt die Lage am physischen Markt wider. Der Benchmark-Kontrakt an der London Metal Exchange notiert derzeit nahe 13.000 US-Dollar pro Tonne und hat damit die psychologisch wichtige Marke von 10.000 US-Dollar deutlich hinter sich gelassen.
Operative Hebelwirkung der Minenwerte
Der ETF bietet Anlegern Zugang zu Unternehmen, die in der Exploration, dem Abbau und der Raffination von Kupfer tätig sind. Dieser Ansatz nutzt die operative Hebelwirkung: Steigen die Rohstoffpreise, wachsen die Umsätze und Gewinne der Minenbetreiber oft überproportional. Aktuell umfasst das Portfolio 41 Positionen, darunter Schwergewichte wie Sumitomo Metal Mining.
Branchenvertreter wie Lundin Mining untermauern diesen Trend. Das Unternehmen vermeldete zuletzt eine Verdreifachung des bereinigten Gewinns infolge des hohen Preisniveaus. Parallel dazu entstehen neue Kapazitäten: Die Florence-Copper-Mine startete Mitte Februar 2026 den Betrieb und strebt für das laufende Jahr eine Produktion von bis zu 35 Millionen Pfund Kupfer an. Dennoch bleibt die Kostenstruktur des ETFs mit einer Gesamtkostenquote von 0.65 Prozent im Branchenvergleich überdurchschnittlich hoch.
KI und Energiewende treiben Bedarf
Strukturelle Faktoren stützen die anhaltende Preisrally. Neben der Elektromobilität und dem Ausbau erneuerbarer Energien erweist sich die Künstliche Intelligenz als massiver Nachfragetreiber. Ein einzelnes KI-Rechenzentrum mit einer Leistung von einem Gigawatt benötigt bis zu 50.000 Tonnen Kupfer – ein Vielfaches herkömmlicher Anlagen. Schätzungen gehen davon aus, dass der globale Kupferverbrauch bis zum Jahr 2050 auf 43 Millionen Tonnen steigen wird, verglichen mit 26 Millionen Tonnen im Jahr 2022.
Drohendes Angebotsdefizit für 2026
Auf der Angebotsseite zeigen sich deutliche Engpässe. Von der Entdeckung bis zur Inbetriebnahme einer neuen Mine vergehen im Schnitt 17 Jahre. Die weltweite Produktion wird voraussichtlich um das Jahr 2030 bei etwa 33 Millionen Tonnen ihren Höhepunkt erreichen.
Für das Jahr 2026 prognostiziert die International Copper Study Group bereits ein Defizit von 150.000 Tonnen am Markt für raffiniertes Kupfer. Diese Verknappung führt dazu, dass Marktbeobachter Preise oberhalb von 12.000 US-Dollar pro Tonne zunehmend als „neue Normalität“ betrachten. Zwar sorgte eine technische Korrektur nach den Rekordständen Anfang 2026 für eine kurzzeitige Entspannung, doch die fundamentale Unterversorgung bleibt angesichts der globalen Elektrifizierungsstrategie das bestimmende Thema im Sektor.
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