Die Aktie von USA Rare Earth verlor am Freitag über sechs Prozent und schloss bei rund 17,23 US-Dollar. Grund für den Kursrückgang bei hohem Handelsvolumen ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, welche die präsidialen Befugnisse zur Verhängung von Importzöllen einschränkt. Damit steht der Sektor der kritischen Mineralien unter neuem regulatorischen Druck.

Einschränkung der Handelsbarrieren

Mit einer 6-zu-3-Entscheidung urteilte das Gericht, dass der „International Emergency Economic Powers Act“ (IEEPA) den US-Präsidenten nicht dazu berechtigt, Zölle zu erheben. Dieses Urteil entzieht bestehenden Schutzmaßnahmen die rechtliche Grundlage, die bisher heimische Produzenten wie USA Rare Earth vor ausländischer Konkurrenz schützten. Während Marktbeobachter erwarten, dass die Regierung auf alternative Gesetze wie Section 232 oder Section 301 ausweichen könnte, sorgte die kurzfristige Unsicherheit für Verkäufe bei Titeln der nationalen Lieferkette.

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Trotz der aktuellen Marktreaktion verfügt das Unternehmen über ein starkes finanzielles Fundament. Erst im Januar wurde ein Förderpaket der US-Regierung über 1,6 Milliarden US-Dollar im Rahmen des CHIPS Act finalisiert. Diese Finanzierung umfasst Kredite in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar sowie Zuschüsse über 277 Millionen US-Dollar. Im Gegenzug hält der Staat eine Beteiligung von zehn Prozent am Unternehmen.

Kapitalzufluss im Sektor hält an

Welche Auswirkungen hat der veränderte Rechtsrahmen auf das Wettbewerbsumfeld? Ein Blick auf die Branche zeigt, dass privates Kapital weiterhin in den Ausbau der heimischen Kapazitäten fließt. Am Donnerstag meldete der Wettbewerber Phoenix Tailings den Abschluss einer Finanzierungsrunde über 40,2 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen die Produktion von Seltenen Erden wie Neodym und Dysprosium an US-Standorten beschleunigen. Dieses Engagement privater Investoren verdeutlicht, dass die strategische Bedeutung der Branche über tagespolitische Zollentscheidungen hinausgeht.

Zeitplan für Stillwater-Werk

Operativ treibt das Management die vertikale Integration voran. Die Inbetriebnahme der Produktionsstätte für NdFeB-Magnete in Stillwater, Oklahoma, ist weiterhin für das erste Halbjahr 2026 geplant. Das Werk ist ein zentraler Baustein der Strategie, die Abhängigkeit von ausländischen Magnetlieferungen zu verringern.

Bis zum Jahr 2029 strebt das Unternehmen eine jährliche Produktion von 10.000 Tonnen Magneten an. Das im Januar gesicherte Kapital stellt die notwendige Liquidität bereit, um diesen Hochlauf trotz der aktuellen Volatilität an den Aktienmärkten umzusetzen.

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