Gabriel Resources Aktie: Juristisches Tauziehen
Das Schicksal von Gabriel Resources bleibt untrennbar mit dem Gold- und Silberprojekt Roșia Montană in Rumänien verbunden. Während das Unternehmen versucht, eine juristische Niederlage vor dem internationalen Schiedsgericht (ICSID) abzuwenden, sorgen Terminverschiebungen und finanzielle Forderungen für anhaltende Unsicherheit. Schafft der Minenbetreiber durch das laufende Annullierungsverfahren noch die Wende?
Verzögerungen im Schiedsverfahren
Der Kernkonflikt dreht sich um die Entschädigungsforderungen gegen den rumänischen Staat. Nachdem das Schiedsgericht die Ansprüche von Gabriel Resources im März 2024 zunächst abgewiesen hatte, leitete das Unternehmen im Juli desselben Jahres ein Annullierungsverfahren ein. Dieser Prozess zieht sich jedoch weiter in die Länge.
Eine für Januar 2026 angesetzte Anhörung musste kurzfristig verschoben werden, da ein Mitglied des zuständigen Komitees nicht zur Verfügung stand. Ein neuer Termin für diese entscheidende Sitzung steht noch aus. Diese Verzögerung belastet die Planungssicherheit, da das Projekt Roșia Montană als eines der größten unerschlossenen Goldvorkommen Europas das zentrale Asset des Unternehmens darstellt.
Finanzieller Druck steigt
Neben den juristischen Hürden rückt die Liquidität in den Fokus. Bereits im April 2025 wurde die Aussetzung der Vollstreckung einer Kostenerstattung in Höhe von rund 10 Millionen US-Dollar an Rumänien aufgehoben. Da Gabriel Resources die vom Komitee gesetzten Bedingungen nicht erfüllen konnte, hat der rumänische Staat nun die Möglichkeit, diese Forderungen aktiv beizutreiben.
Um die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern, führte das Unternehmen Ende 2025 mehrere Privatplatzierungen durch. Diese Kapitalmaßnahmen dienen dazu, den laufenden Betrieb und die kostspieligen juristischen Auseinandersetzungen zu finanzieren. Neben dem Ausgang des Verfahrens beeinflussen auch die allgemeine Marktstimmung im Bergbausektor und die Entwicklung der Edelmetallpreise das Vertrauen der Anleger in den Titel.
In den kommenden Monaten entscheiden die nächsten Mitteilungen des ICSID-Annullierungskomitees über den weiteren Kurs. Investoren warten insbesondere auf die Neuansetzung der verschobenen Anhörung und mögliche strategische Updates der Geschäftsführung zur Verwaltung der verbliebenen Barmittel.
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