Die Rettungsversuche bei Shiftpixy sind endgültig gescheitert. Was Ende 2024 als Versuch einer Sanierung unter Gläubigerschutz begann, endet nun in der vollständigen Zerschlagung des Unternehmens. Für die Aktionäre bedeutet die Umwandlung in ein Liquidationsverfahren nach Chapter 7 das wahrscheinliche Ende ihrer Investmentstory.

Vom Sanierungsfall zur Abwicklung

Die Entscheidung zur Liquidation fiel bereits am 31. Januar 2025, als das Insolvenzgericht das Verfahren von einer Reorganisation (Chapter 11) in eine Liquidation (Chapter 7) umwandelte. Zuvor hatte der Vorstand eingeräumt, dass das Unternehmen nach jedem messbaren Kriterium zahlungsunfähig sei. Bereits im Oktober 2024 wurde der Handel der Aktie an der Nasdaq eingestellt, nachdem das Unternehmen seinen Einspruch gegen das Delisting zurückgezogen hatte.

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Dieser Schritt folgte auf massive Turbulenzen in der Führungsetage. Im Oktober 2024 trennte sich das Board von CEO Scott Absher, während Finanzchef Patrice Launay seinen Rücktritt erklärte. Jonathan Feldman übernahm zwar als Restrukturierungsbeauftragter, konnte die operative Wende jedoch nicht mehr einleiten.

Massive Unterdeckung belastet Bilanz

Die finanziellen Eckdaten verdeutlichen die Schieflage. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags standen geschätzten Vermögenswerten zwischen 500.000 und einer Million US-Dollar Verbindlichkeiten in Höhe von einer bis zehn Millionen US-Dollar gegenüber. Trotz eines Umsatzes von rund 15 Millionen US-Dollar im Jahr bis zum dritten Quartal 2024 blieb die Bruttomarge zu schwach, um den Betrieb zu stützen.

Haben Aktionäre in diesem Verfahren überhaupt noch eine Chance auf Rückzahlungen? Die rechtliche Rangfolge lässt hierfür kaum Spielraum. Im Rahmen der Liquidation werden die verbleibenden Vermögenswerte durch die Insolvenzverwalterin Jacqueline Calerdin veräußert. Der Erlös wird nach einer strengen Hierarchie verteilt: Zuerst werden gesicherte Gläubiger und Verwaltungskosten bedient, danach folgen unbesicherte Forderungen. Aktionäre stehen am Ende dieser Kette und gehen bei der vorliegenden Unterdeckung in der Regel leer aus.

Der Fokus liegt nun ausschließlich auf der geordneten Verwertung der Sachwerte und der juristischen Auflösung der Gesellschaft. Die operative Geschäftstätigkeit wurde vollständig eingestellt. Weitere Details zum Prozess sowie zu den Erlösen aus den Anlagenverkäufen werden in den kommenden Monaten über die öffentlichen Verzeichnisse des Insolvenzgerichts in Florida veröffentlicht.

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