Der französische Lebensmittelkonzern hat am Donnerstag seine Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen besser aus als erwartet. Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 4,5 Prozent auf 27,28 Milliarden Euro. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 4,4 Prozent gerechnet. Besonders das China-Geschäft mit Babynahrung und medizinischer Ernährung zeigte sich robust, während die Kaffeesahne-Sparte in den USA unter Konkurrenzdruck litt.

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Margen steigen, Cashflow übertrifft Prognosen

Die operative Marge verbesserte sich von 13,0 auf 13,4 Prozent – genau im Rahmen der Erwartungen. Hier zahlen sich die Kostensenkungsprogramme aus, die das Management in den vergangenen Quartalen durchgezogen hat. Noch erfreulicher: Der freie Cashflow erreichte 2,8 Milliarden Euro und lag damit deutlich über der Analystenschätzung von 2,5 Milliarden Euro. Das gibt dem Konzern finanziellen Spielraum für Investitionen und Dividenden.

Rückruf-Kosten bisher überschaubar

Ein Thema, das Investoren zuletzt nervös gemacht hat, sind die Rückrufe von Babynahrung wegen möglicher Kontamination mit dem Toxin Cereulid. Danone teilte mit, dass die finanziellen Auswirkungen "derzeit nicht wesentlich" seien. Eine abschließende Bewertung werde erst nach Abschluss der Rückrufaktionen vorgelegt. Das dürfte Anleger beruhigen – zumindest vorerst.

Für 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich und peilt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent an. Das operative Ergebnis soll dabei schneller wachsen als der Umsatz. Die Aussichten im Babynahrungsmarkt bleiben intakt: Laut einer aktuellen Marktstudie wird das globale Marktvolumen bis 2032 auf 162,82 Milliarden Dollar steigen – getrieben von Premium-Produkten, Bio-Nachfrage und digitalen Vertriebskanälen. Danone ist hier mit Marken wie Aptamil gut positioniert, muss sich aber gegen Wettbewerber wie Nestlé und Abbott behaupten.

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