Friedrich Vorwerk Aktie: Rekordjahr bestätigt
Friedrich Vorwerk blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, in dem fast alle Kennzahlen die Erwartungen übertrafen. Trotz dieser operativen Stärke zeigt der Kurs zuletzt Schwäche und hat deutlich von seinen Höchstständen korrigiert. Reicht das dicke Auftragspolster aus, um die jüngste Abwärtsbewegung aufzufangen?
Operativer Sprung nach vorn
Die vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr belegen ein massives Wachstum. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz auf 704,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 498,4 Millionen Euro erzielt wurden. Besonders beeindruckend entwickelte sich das operative Ergebnis: Das EBITDA verdoppelte sich auf 163,3 Millionen Euro, was einer Marge von 23,2 % entspricht.
Verantwortlich für diesen Sprung war vor allem ein starkes Schlussquartal. Begünstigt durch milde Wetterbedingungen konnten zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Dennoch reagierte der Markt zuletzt verhalten. Am vergangenen Freitag verlor das Papier 4,64 % und ging bei 80,10 Euro aus dem Handel. Damit setzt sich der kurzfristige Abwärtstrend fort, der die Aktie in den letzten 30 Tagen um rund 6 % ins Minus drückte.
Volle Auftragsbücher als Puffer
Trotz der momentanen Kursverluste bleibt die fundamentale Basis solide. Zum Jahresende 2025 verfügte Friedrich Vorwerk über einen Auftragsbestand von über einer Milliarde Euro. Zudem sorgt eine Nettoliquidität von 261,9 Millionen Euro für finanzielle Stabilität und Spielraum für zukünftiges Wachstum. Auch die personellen Kapazitäten wurden mit einem Anstieg auf 2.243 Mitarbeiter deutlich ausgeweitet.
Charttechnisch befindet sich die Aktie in einer interessanten Phase. Mit einem Abstand von etwa 23 % zum 52-Wochen-Hoch (104,80 Euro) sucht das Papier derzeit nach einem Boden. Ein wichtiger Indikator ist hierbei der 200-Tage-Durchschnitt, der aktuell bei 79,30 Euro verläuft. Dass der Kurs nur noch rund ein Prozent über dieser langfristigen Trendlinie notiert, macht die kommenden Handelstage entscheidend für die weitere Richtung.
Weitere Klarheit über die Nachhaltigkeit der Wachstumsdynamik dürften die nächsten Termine bringen. Am 31. März 2026 wird der vollständige Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Kurz darauf, am 12. Mai 2026, folgen bereits die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres. Sollte die Unterstützung im Bereich von 79 bis 80 Euro halten, könnten die finalen Jahresdaten als Impuls für eine Stabilisierung dienen.
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