Nachdem Wizz Air seinen vollständigen Abschied vom Flughafen Wien für das kommende Jahr ankündigte und Ryanair eine Ausdünnung von Verbindungen in Aussicht stellte, reagierte die Flughafenbetreiberin ihrerseits mit Aussichten auf geringere Passagierzahlen in 2026. Trotz dieser Entwicklung gibt es im Vorstand aber keine Anzeichen von Panik.

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Vorstandsmitglief Julian Jäger ließ gegen über dem "ORF" wissen, dass der Rückzug von Ryanair zwar unerfreulich sei, aber auch keine Katastrophe. Man wolle nun alles tun, um neue Fluggesellschaften vom eigenen Standort zu überzeugen. Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines kündigte bereits an, zwei zusätzliche Flieger nach Wien zu befördern. Weitere Neuzugänge könnten wohl folgen, wenngleich es noch keine konkreten Ankündigungen gibt.

Inflationsprobleme beim Flughafen Wien

Zu sprechen kam Jäger auch auf die Flughafengebühren, deren Höhe bei der Entscheidung von Ryanair eine tragende Rolle spielen. Es sei Aufgabe von Ryanair, hier regelmäßig Druck zu machen. Würde dies nicht geschehen, wo würde man als Flughafenbetreiberin "etwas falsch machen". Zugleich werden Senkungen um bis zu fünf Prozent in Aussicht gestellt, sodass die Gebühren dann wieder das Niveau von 2015 erreichen würden.

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