Fiserv Aktie: Giganten steigen ein!
Nach einem brutalen Absturz und wochenlangem Verkaufsdruck zeigen sich endlich erste Anzeichen einer Stabilisierung. Während der breite Markt volatil bleibt, konnte der Titel am Freitag mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 61,47 US-Dollar aus dem Handel gehen. Doch viel spannender als die reine Kursbewegung ist das, was sich im Hintergrund abspielt: Die großen Fische am Markt nutzen die Panik offenbar gnadenlos aus. Ist das der Startschuss für eine massive Gegenbewegung?
Das "Smart Money" positioniert sich
Die aktuellen Daten von heute, Samstag, sprechen eine deutliche Sprache: Institutionelle Investoren sehen in den ausgebombten Kursen eine Einstiegschance. Allen voran sorgt die Norges Bank für Aufsehen. Der norwegische Staatsfonds hat eine gewaltige neue Position aufgebaut und rund 7,26 Millionen Aktien erworben. Bewertet wird dieses Paket mit über 1,25 Milliarden US-Dollar.
Doch die Norweger sind nicht allein. Auch der New York State Common Retirement Fund nutzte die Gunst der Stunde und stockte seinen Bestand um 3,6 Prozent auf. Diese Zuflüsse signalisieren, dass professionelle Marktteilnehmer den fairen Wert der Aktie weit über dem aktuellen Niveau sehen – immerhin hat das Papier im letzten Monat rund 50 Prozent an Wert verloren.
Ein weiteres Mosaiksteinchen für das Bullen-Szenario liefert ein Insider: Director Lance M. Fritz kaufte 10.000 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 65,18 US-Dollar nach. Ein Investment von über 650.000 US-Dollar und eine Aufstockung seiner Position um satte 324 Prozent. Wenn Insider in einem Bärenmarkt so massiv zugreifen, gilt dies oft als stärkster aller Vertrauensbeweise.
Charttechnik schreit nach Erholung
Doch stützen die Charts diese fundamentale Kaufwut? Die technischen Indikatoren formieren sich derzeit für eine klassische "Mean Reversion":
- MACD Crossover: Der MACD zeigte kürzlich ein bullisches Crossover – oft der erste Vorbote für einen Momentum-Wechsel.
- Extrem überverkauft: Der Relative Strength Index (RSI) notiert tief im überverkauften Bereich (zuletzt bei 13, aktuell um 18).
- Volumen-Spike: Am Freitag wechselten 6,77 Millionen Aktien den Besitzer, was einem Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem Durchschnitt entspricht.
Diese Kombination aus technischer Übertreibung nach unten und steigendem Volumen deutet häufig auf eine nahende Erleichterungsrallye hin.
Düstere Wolken bleiben bestehen
Warum also zögern viele Privatanleger noch? Der Hintergrund des Crashs sitzt tief. Ende Oktober schockte das Unternehmen die Wall Street mit verfehlten Quartalszahlen und einer drastischen Prognosekürzung für das organische Umsatzwachstum (von 10 Prozent auf nur noch 3,5 bis 4 Prozent). Dieser Vertrauensverlust halbierte die Marktkapitalisierung binnen Wochen beinahe. Zudem sorgt der noch frische Börsenplatzwechsel von der NYSE zur Nasdaq für zusätzliche Unruhe.
Auch juristisches Ungemach droht: Ende November wurden mehrere Sammelklagen wegen angeblich irreführender Aussagen zur finanziellen Gesundheit eingereicht. Analytische Systeme wie der "BOTSI-Advisor" stuften den Rang der Aktie heute ebenfalls herab, was den mittelfristig negativen Trend unterstreicht.
Anleger beobachten jetzt einen erbitterten Kampf: Auf der einen Seite stehen institutionelle Value-Käufer rund um die 60-Dollar-Marke, auf der anderen das noch immer bärische Momentum und juristische Risiken.
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