Jana Partners mischt bei Fiserv mit. Berichten zufolge hat der aktivistische Investor eine Beteiligung aufgebaut und drängt auf strategische Schritte, die der Aktie wieder auf die Beine helfen sollen. Was genau fordert Jana – und wie reagiert das Management?

  • Jana Partners soll sich bereits in vertraulichen Gesprächen mit dem Management befinden
  • Im Fokus: mehr Tempo im Kerngeschäft und eine Überprüfung des Portfolios
  • Die genaue Höhe der Beteiligung ist nicht bekannt

Forderungen: Wachstum und Portfolio-Check

Jana Partners will laut den Berichten vor allem das Wachstum im Kerngeschäft rund um Banking-Lösungen beschleunigen. Zusätzlich drängt der Investor auf eine strategische Überprüfung, die auch den Verkauf von Vermögenswerten ermöglichen könnte, die nicht mehr zum Kern passen.

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Bemerkenswert: Trotz der Forderungen soll Jana den CEO Mike Lyons unterstützen – ebenso wie den „One Fiserv“-Aktionsplan. Dieses Programm läuft seit Ende 2025 und zielt darauf ab, den Kundenservice zu verbessern und auf bestehenden Stärken aufzubauen. Eine Aufspaltung der Zahlungs- und Fintech-Einheiten soll Jana demnach nicht anstreben.

Fiserv bestätigte den Austausch mit Anteilseignern. Das Unternehmen erklärte, man habe in den vergangenen Monaten mit vielen Aktionären gesprochen – darunter auch Jana Partners – und schätze deren Perspektiven, während man den „One Fiserv“-Plan umsetze.

Der Hintergrund: Schwache Aktie, „Übergangsjahr“ 2026

Die Aktivisten-News fällt in eine Phase, in der der Titel hinterherhinkt. Im Oktober 2025 rutschte die Aktie deutlich ab, nachdem Fiserv Veränderungen im Management und im Board bekanntgab und zugleich die Gewinnprognose für das Gesamtjahr senkte. Das kostete spürbar Börsenwert.

Zuletzt gab es operativ zwar ein positives Signal: Im Quartalsbericht vom 10. Februar meldete Fiserv einen Gewinn je Aktie, der über den Markterwartungen lag (bereinigtes EPS: 1,99 US-Dollar). An der Kursentwicklung änderte das bislang wenig – die Aktie liegt seit Jahresbeginn weiter im Minus. Fiserv selbst stellt 2026 als „Übergangsjahr“ dar, weil das Unternehmen in wichtige Bereiche investiert, um Lücken beim Service zu schließen.

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