First Majestic Silver hat seine unterirdischen Reserven deutlich ausgebaut. Während der Silberpreis zuletzt durch globale Exportverbote historische Höchststände erreichte, sichert das Bergbauunternehmen seine langfristige Produktion mit einer massiven Anhebung der Ressourcenschätzungen ab. Dabei spielt eine spezifische Neuentdeckung eine zentrale Rolle.

Das Resultat eines über 264.000 Meter umfassenden Bohrprogramms übertrifft die bisherige jährliche Förderung bei Weitem. Das Management führt die Zuwächse auf erfolgreiche Bohrkampagnen sowie höhere angenommene Metallpreise in den internen Bewertungsmodellen zurück. Die aktualisierten Schätzungen für 2025 zeigen folgende Entwicklung der Silberäquivalent-Unzen (AgEq):

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  • Nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven (P&P): +4 % auf 184,8 Millionen Unzen
  • Gemessene und angezeigte Ressourcen (M&I): +50 % auf 652,8 Millionen Unzen
  • Abgeleitete Ressourcen (Inferred): +69 % auf 592,3 Millionen Unzen

Neuentdeckung trifft auf historisches Preisniveau

Ein Haupttreiber für dieses strukturelle Wachstum ist die Entdeckung "Santo Niño" auf dem Santa-Elena-Projekt. Allein dieser Fund steuert schätzungsweise 27,4 Millionen Unzen zur Kategorie der abgeleiteten Ressourcen bei. Neben den Silbervorkommen verzeichnete das Unternehmen auch einen deutlichen Anstieg der Goldressourcen am Standort Jerritt Canyon. Diese Explorationserfolge reihen sich in eine aktive Expansionsphase ein, die zuletzt die 970 Millionen US-Dollar schwere Übernahme von Gatos Silver umfasste.

Das Ressourcen-Update fällt in eine Phase extremer Marktvolatilität. Anfang 2026 schoss der Silberpreis auf ein 45-Jahres-Hoch von 121 US-Dollar pro Unze. Auslöser war ein im Januar verhängtes Exportverbot durch China, das für rund ein Fünftel der weltweiten Minenproduktion verantwortlich ist.

Analysten passen Ziele an

Die fundamentalen Nachrichten spiegeln sich in der langfristigen Kursentwicklung wider. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel einen Zuwachs von 206,90 Prozent und notiert aktuell bei 18,85 Euro. Finanzinstitute reagierten prompt auf den detaillierten Explorationsbericht. BMO Capital stufte die Papiere auf "Outperform" mit einem Kursziel von 35 Kanadischen Dollar hoch. H.C. Wainwright bestätigte die Kaufempfehlung mit einem Ziel von 30 US-Dollar.

Mit einem ausgewiesenen Jahresumsatz von 1,26 Milliarden US-Dollar und einem Nettogewinn von knapp 165 Millionen US-Dollar richtet sich der Fokus der Investoren nun auf die operativen Margen. Die entsprechenden Quartalszahlen wird First Majestic Silver am 6. Mai 2026 präsentieren.

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