Die kanadische Investmentbank BMO Capital Markets hat ihre bisherige Zurückhaltung aufgegeben und First Majestic Silver von „Market Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft. Hinter der neuen Kaufempfehlung stecken handfeste fundamentale Daten aus dem abgelaufenen Quartal. Der Minenbetreiber übertraf die Gewinnerwartungen der Wall Street deutlich und profitiert nun sichtbar von einer strategischen Milliardenübernahme.

Gewinnsprung durch höhere Margen

Die Analysten reagieren mit ihrem Schritt auf die jüngsten Geschäftsergebnisse für das vierte Quartal 2025. Mit einem bereinigten Gewinn von 0,30 US-Dollar pro Aktie übertraf das Unternehmen die Konsensschätzungen von 0,18 US-Dollar um fast 67 Prozent. Gleichzeitig kletterte der Quartalsumsatz im Jahresvergleich um beachtliche 169 Prozent auf knapp 464 Millionen US-Dollar.

Ein stabiles Silberpreisumfeld um die Marke von 80 US-Dollar pro Unze stützt diese Entwicklung. Zwar drücken weltweite Inflationssorgen die Förderkosten (AISC) auf 26 bis 28 US-Dollar pro Unze, allerdings fängt First Majestic dies durch deutlich ausgeweitete Gewinnmargen auf.

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Erfolgreiche Integration von Los Gatos

Ein wesentlicher Treiber für das starke Jahresende war die Eingliederung der Cerro Los Gatos Mine. Die 970 Millionen US-Dollar schwere Übernahme vom Januar 2025 zahlt sich operativ aus: Allein im Schlussquartal steuerte dieser Standort rund 27 Prozent zur gesamten Silberäquivalent-Produktion bei.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management eine Produktion von 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen an. Dabei vollzieht der Konzern einen strategischen Schwenk. Statt reinem Volumenwachstum steht nun die Profitabilität im Vordergrund, weshalb primär hochgradige Erze abgebaut werden. Begleitet wird dieser Kurs von einer neuen Dividendenpolitik, die fortan zwei Prozent des Quartalsumsatzes an die Aktionäre ausschüttet.

Neue Kursziele im Fokus

An der Börse honorierten Anleger die Hochstufung am Dienstag mit einem Kursplus von knapp drei Prozent auf 17,01 Euro. Diese Erholung liefert einen ersten Gegenimpuls nach einem schwachen Handelsmonat, in dem das Papier rund 30 Prozent an Wert verlor. Experten sehen nun wieder Aufwärtspotenzial und verweisen auf folgende Treiber:

  • BMO-Konsensziel: Anpassung in den Bereich von 25,00 US-Dollar
  • H.C. Wainwright: Bestätigtes Kursziel von 30,00 US-Dollar
  • FTSE All-World Index: Aufnahme im März 2026 generiert neue passive Kapitalzuflüsse

Mit einer starken Liquidität und einer geringen Verschuldungsquote von 0,09 ist der Konzern finanziell flexibel aufgestellt. Diese Mittel fließen im weiteren Jahresverlauf 2026 direkt in die bereits geplanten Anlagenerweiterungen an den Standorten Santa Elena und Los Gatos.

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