Bereits vor wenigen Wochen sorgte FACC unter den Anlegern für gute Stimmung, als der Flugzeugzulieferer das Jahr 2025 als das bisher beste der Unternehmensgeschichte beschrieb. Der Boom in der Luftfahrtbranche hinterließ sehr erfreuliche Spuren und das Unternehmen rechnet für die Zukunft nicht damit, dass die Nachfrage nachlassen wird. Daher ruht man sich auch nicht aus, sondern kündigt bereits die nächsten Expansionen an.

Wie das Portal "Airliners.de" berichtet, plant FACC in St. Martin im Innkreis ein neues Produktionswerk für großflächige Strukturbauteile. Dafür sollen rund 120 Millionen Euro in die Hand genommen und bis zum Jahr 2030 etwa 300 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Gesetzt wird auf einen hohen Automatisierungsgrad und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der Baubeginn soll Ende dieses Jahres erfolgen.

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FACC denkt an die Zukunft

Der Betrieb soll dann Mitte 2028 anrollen, ehe Ende 2029 die Vollausbaustufe erreicht wird. Angeschlossen ist der neue Standort direkt an das bestehende Werk 3 vor Ort. FACC verspricht außerdem, nicht nur neue Fertigungshallen zu errichten, sondern auch einen Forschungsbereich. Dort soll dann an Prozessen und Technologien für die nächste Generation von Verkehrsflugzeugen gearbeitet werden.

Die Pläne strotzen nur so vor Zuversicht und dank starker fundamentaler Basis kann FACC sich das Ganze auch recht problemlos leisten. Dennoch gelang es zuletzt nicht, die allgemein schlechte Stimmung an der Börse zu überwinden. An den Märkten machen sich allerorten große Sorgen aufgrund gesperrter Lufträume und explodierender Kerosinpreise breit. Je länger der Irankrieg sich fortsetzt, desto größer wird auch das Risiko, dass dadurch bedingt manche Airline ihre Bestellungen zurückfahren könnte.

Die lähmende Angst

Bisher konnte zwar noch nicht beobachtet werden, dass es bei den Bestellungen Auswirkungen gegeben hätte. Dass aber United Airlines beispielsweise schon aufgrund hoher Kerosinpreise eine Reduzierung der Verbindungen im laufenden Jahr um fünf Prozent ankündigte, ließe sich durchaus als ein kleines Warnsignal interpretieren. Gute Stimmung will aktuell nicht aufkommen, sodass die FACC-Aktie in der ausgelaufenen Handelswoche letztlich um etwas mehr als zehn Prozent auf 13,82 Euro zurücksetzte.

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