Facc stellt die Weichen für ein signifikantes Kapazitätswachstum bis zum Ende des Jahrzehnts. Der Luftfahrtzulieferer kündigte am Dienstag ein Investitionsprogramm in Höhe von 350 Millionen Euro an, um die weltweite Produktion und technologische Entwicklung voranzutreiben. Ein wesentlicher Teil dieser Mittel fließt direkt in den Ausbau der oberösterreichischen Infrastruktur.

Neues Hightech-Werk in Oberösterreich

Im Zentrum der Strategie steht der Standort St. Martin im Innkreis. Hier plant das Unternehmen Investitionen von rund 120 Millionen Euro in ein neues, 20.000 Quadratmeter großes Werk. Die Anlage soll speziell auf die Fertigung komplexer Aerostructures-Komponenten ausgerichtet sein und die Rolle des Standorts als Innovationszentrum stärken.

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Der Zeitplan für das Projekt ist bereits definiert:
- Baubeginn: Ende 2026
- Geplante Inbetriebnahme: Mitte 2028
- Vollausbau und KI-Integration: Ende 2029
- Neue Arbeitsplätze: ca. 300 bis zum Jahr 2030

Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und einem hohen Automatisierungsgrad will die Gruppe die Effizienz in der Fertigung deutlich steigern. Das Vorhaben ist eine Reaktion auf die global steigende Nachfrage nach Leichtbaustrukturen, insbesondere im Segment der Business-Jets. Hier konnte das Unternehmen bereits Ende Februar neue Serienaufträge für Kabinenausstattungen verbuchen.

Aktie nähert sich Rekordmarken

Die Ankündigung löste an der Wiener Börse positive Impulse aus. Das Papier schloss am Dienstag bei 15,22 Euro und setzte damit den starken Lauf der vergangenen Wochen fort. Allein innerhalb der letzten 30 Tage kletterte der Kurs bereits um knapp 32 Prozent.

Mit diesem Zuwachs rückt das 52-Wochen-Hoch von 15,50 Euro wieder in unmittelbare Reichweite. Die Marktteilnehmer honorieren offenbar die langfristige Absicherung der Produktionskapazitäten. Bis zum geplanten Baubeginn der neuen Anlage Ende 2026 konzentriert sich Facc nun auf die technologische Vorbereitung der hochautomatisierten Prozesse, um die angestrebte Vorreiterrolle bei neuen Materialien in der zivilen Luftfahrt zu festigen.

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