Die Aktienkurse treibt es am heutigen Montag kollektiv in die Tiefe und die EVN-Aktie ist leider keine Ausnahme. Um 3,3 Prozent wertete der Titel in Stuttgart ab und landete zum Handel am Mittag bei noch 26,50 Euro. Ebenfalls in die Tiefe treibt es derweil das Unternehmen selbst. Wie bei "OE24" zu lesen ist, startete der Versorger mit Messungen auf einer 220 Quadratkilometer großen Fläche zwischen Mödling und Schwechat. Dort wurden in diesem Jahr bereits 240 Sensoren verteilt, mit denen das sogenannte Erdrauschen gemessen werden kann.

Ziel des Ganzen ist es, mit den gewonnenen Daten Rückschlüsse auf wasserführende Schichten in mehreren Kilometern Tiefe zu führen. Jene sollen dann in Zukunft als nachhaltige Energiequelle genutzt werden. Eine schnelle Linderung der sich aktuell abzeichnenden Energiekrise kann damit jedoch nicht in Aussicht gestellt werden.

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EVN: Zukunftspläne

Die Errichtung entsprechender Anlagen ist erst für das Jahr 2035 vorgesehen, wo die Gegebenheiten günstig sein mögen. Kosten und Mühen scheut EVN auf dem Weg dorthin nicht. Satte 100 Millionen Euro wurden für das Vorhaben als Investition abgestellt. Der Konzern sieht darin einen wesentlichen Schritt nach vorn für die regionale Wärmeversorgung. Dieses Thema dürfte momentan aktueller als je zuvor sein.

Mit einem Erfolg würde EVN sich unabhängiger von massiven Schwankungen bei globalen Energiepreisen machen und sich gleichzeitig eine vermutlich nicht unansehnliche Marge gönnen. Daher ist die Angelegenheit auch aus Anlegersicht hochinteressant. Allerdings ist die Geduld der Börsianer dann doch eher überschaubar und kurzfristige Risiken stehen sehr viel mehr im Vordergrund. Daher gehen die Zukunftspläne momentan ein wenig unter.

Der richtige Weg?

Durch die neuerliche Öl- und Gaskrise zeigt sich sehr eindrucksvoll, wie wichtig es für Versorger ist, sich in Zukunft nicht (nur) auf Energieimporte zu verlassen. EVN dürfte daher grundsätzlich den richtigen Weg gehen, und das nicht nur mit Blick auf die Geothermie. Erfolgversprechen lassen sich zwar dennoch keine abgeben. Erahnen lässt sich aber, dass EVN es so schnell nicht mit einem Nachfrageproblem zu tun haben wird und jede Neuerschließung von Wärme- und Energiequellen sich auszahlen dürfte.

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