Die vergangenen Wochen haben Europa einmal mehr schmerzhaft vor Augen geführt, wie gefährlich es ist, sich allzu sehr auf Energieimporte zu verlassen. Sprunghafte Anstiege bei den Ölpreisen lassen die Hoffnung auf einen Rebound der Konjunktur schon wieder verblassen und eine Verbesserung der Lage ist momentan nicht in Sicht.

Darauf macht auch EVN aufmerksam, welches aktuell den größten Batteriespeicher Österreichs aus dem Boden stampft. Mit einer Kapazität von 140 MWh soll damit ein "zentrales Element für Netzstabilität und Versorgungssicherheit" entstehen. 70 MW Leistung stehen auf Knopfdruck bereit. Das entspricht dem Unternehmen zufolge einem mittelgroßen Gaskraftwerk.

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EVN: Auf eigene Faust

Diese Leistung stehe aber deutlich schneller als bei konventionellen Kraftwerken zur Verfügung, sodass sich Schwankungen im Netz auch einfacher ausgleichen ließen. Dazu kommt der Vorteil, dass die verwendete Energie selbst produziert wird und damit zumindest in der Theorie unabhängig ist von Schwankungen an den Stormbörsen.

Ans Netz gehen soll der Standort voraussichtlich im dritten Quartal 2027. Dann stehe im Fall der Fälle genügend Energie bereit, um beispielsweise sämtliche Haushalte in St. Pölten für bis zu 14 Stunden mit Strom zu versorgen, ließ Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf wissen.

Nachhaltigkeit überzeugt

EVN hat mit dem Projekt eine nachhaltige Angelegenheit in der Entstehung, die auch als Vorlage für weitere Standorte dienen könnte. Gerade jetzt ist mehr als offensichtlich, wie wichtig Batteriespeicher für Europa in Zukunft sein werden. Denn dort muss keine Sorge vor plötzlichen Sprüngen bei Gaspreisen bestehen. Auch die Anleger wissen den Kurs des Konzerns zu schätzen. Die Aktie bewegte sich in der laufenden Woche gegen den Trend um über vier Prozent bis auf 28,35 Euro am Freitagmorgen aufwärts.

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